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Mario Goldstein erkundet das Auenreich auf Burg Lenzen

09. August 2018 | Flüsse & Gewässer, Grünes Band, Lebensräume

Mario Goldstein zu Besuch auf Burg Lenzen! Wer kennt ihn nicht? Seit vielen Jahren teilt der Abenteurer seine Erlebnisse mit den Menschen. Sieben Jahre lebte er auf einem Katamaran, reiste nach Indien, um den Dalai Lama zu treffen und quer durch Kanada und in die Wildnis Alaskas – getrieben von Neugier und dem Drang nach Freiheit. In seinem derzeitigen Abenteuer wandert er entlang des Grünen Bandes. Dabei stellt sich der ehemalige Grenzflüchtling seiner eigenen Geschichte, trifft Menschen mit packenden Lebensgeschichten und entdeckt Abenteuer und Vielfalt mitten in Deutschland.

Am Wasserspieltisch des Auenreichs auf Burg Lenzen hatten Mario Goldstein und Meike Kleinwächter sichtlich Spaß.  (Eric Fresia)

Ein Stopp auf der Burg Lenzen war somit ein Muss, denn hier treffen Kulturgeschichte und Naturerlebnis in besonderer Weise aufeinander. Aktuell zeigt der BUND mit seinem Besucherzentrum eine Ausstellung zum Grünen Band. Zudem ist in diesem Jahr im Rahmen des Projekts "Lebendige Auen für die Elbe" ein ganz besonderes Naturerlebnisangebot entstanden: das Auenreich. Zusammen mit der Leiterin des BUND-Auenzentrums Meike Kleinwächter erkundete Mario Goldstein das Burggelände.

Im historischen Park der Burg Lenzen veranschaulichen sieben interaktive Erlebnisstationen den Wert naturnaher Flussauen für unsere Gesellschaft. Im Schatten der urigen Baumriesen und an den Bachläufen nahm Mario Goldstein das Auenreich gleich unter die Lupe. Er testete die wacklige Baumhängebrücke, zeigte sich am Wasserspieltisch als einen strategisch denkenden Deichbauer und wagte sich auf dem Forscherfloß ganz weit nach vorne. "Flussauen sind wirklich ein besonderer Lebensraum und darüber hinaus extrem wichtig für uns Menschen", so Goldstein.

Damit spielt er auf die Ökosystemleistungen von naturnahen Flussauen an, die im Auenreich anschaulich vermittelt werden. Denn auch für unsere Gesellschaft erfüllen Flussauen eine Vielzahl von Funktionen: Sei es als Klimaschützer, als Erholungsgebiet oder sogar als natürliche Kläranlage. Deshalb will das BUND-Auenzentrum naturnahe Auen an der Elbe schützen und entwickeln, ihren Wert für die biologische Vielfalt und für die Gesellschaft vermitteln und die Öffentlichkeit über ihre Bedeutung informieren.

Goldstein schätzt die Arbeit des BUND-Auenzentrums Burg Lenzen, denn auch ihm liegt die Natur besonders am Herzen. Dass die Region um die Burg Lenzen auch aus auenökologischer Sicht sehr besonders ist, bezeugte Meike Kleinwächter: "Während der deutschen Teilung konnte die Elbe sich entlang der Grenze relativ ungestört von menschlichen Einflüssen entwickeln." Die Auenexpertin weiß, wovon sie spricht, denn schon seit 20 Jahren beschäftigt sie sich beruflich mit der Elbe. "So wie das Grüne Band Deutschland durchzieht, durchziehen auch Flüsse verschiedene Landschaften und verbinden verschiedenste Lebensräume miteinander", so Kleinwächter.

Mario Goldstein wird während seiner Wanderung am Grünen Band weitgehend von einem Kamerateam begleitet. Aus seinen Tourerlebnissen wird eine große Multivisionsshow entstehen, die umfassend über das Grüne Band informiert. Bei den Naturschutztagen an der Elbe vom 28. bis 30.9. wird Mario Goldstein sie persönlich auf Burg Lenzen vorstellen.

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