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Gesundheitsgefahr Stickoxide: Protest am Weltgesundheitstag vor dem Bundesverkehrsministerium

07. April 2017 | Mobilität

BUND-Protest am Weltgesundheitstag vor dem Bundesverkehrsministerium.  (J. Farys/BUND)

Mehr als 15.000 Bürger*innen haben Verkehrsminister Dobrindt mittlerweile dazu aufgefordert, "Schluss mit schmutzig!" zu machen. Doch der Minister hat noch nicht geantwortet, geschweige denn mit Taten reagiert. Am Weltgesundheitstag haben Aktivist*innen des BUND daher vor seinem Amtssitz protestiert und ihn daran erinnert: Auch er trägt die Verantwortung für die jährlich 10.600 vorzeitigen Todesfälle in Deutschland, die durch Stickoxide ausgelöst werden.

Nach Berechnungen des BUND werden in Deutschland täglich rund 3.500 neue Euro-6-Dieselautos verkauft, die auf der Straße den gesetzlich vorgeschriebenen Stickoxid-Grenzwert teils massiv überschreiten. Tests des Bundesverkehrsministeriums ergaben, dass der Grenzwert auf der Straße bei 26 von 30 Fahrzeugen um das bis zu 14-fache überschritten wird. Der ADAC ermittelte bei seinem "EcoTest" vor wenigen Wochen noch Überschreitungen von bis zu 900 Prozent. Bisher hat Bundesverkehrsminister noch nichts gegen die daraus resultierende Gesundheitsgefährdung getan.  

Darum fordert der BUND ein sofortiges Verkaufsverbot für zu viel Stickoxid ausstoßende Neuwagen. 10.600 in Deutschland vorzeitig durch Stickoxide Sterbende pro Jahr sind 10.600 zu viel! 

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