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EU-Emissionshandel bleibt zahnlos. Deutschland muss Kohleausstieg und CO2-Abgabe beschließen

01. März 2017 | Klimawandel, Kohle, Energiewende

Brüssel/Berlin: Für Hubert Weiger, den BUND-Vorsitzenden, sind die Beschlüsse der EU-Umweltminister zur Reform des Emissionshandels-Systems unzureichend. Sein Kommentar:

Tagebau Zwenkau  (mrs-art / photocase.de )

"Dieser schwache Kompromiss vergeudet wertvolle Zeit beim Klimaschutz. Industrie und Energiekonzerne haben kaum Anreiz, den CO2-Ausstoß entscheidend zu verringern.

Nur wenn mehr Emissionen reduziert und alle überschüssigen Zertifikate gestrichen werden, kann der Emissionshandel klimawirksam werden. Vor allem der Bundesregierung war es wichtiger, die Industrie mit noch mehr CO2-Zertifikaten zu beschenken statt sich für eine echte Reform des Emissionshandels einzusetzen.

Wenn die EU nicht endlich effektive Maßnahmen zur Reduzierung der Treib­hausga­se ergreift, verstößt sie gegen den Pariser Weltklimaver­trag. Die Brüsseler Beschlüsse zum Emissionshandel bedeuten für Deutschland, dass es schnell aus der Kohleverstromung raus muss. Zusätzlich muss die Bundesregierung eine Abgabe auf CO2-Emissionen einführen", sagte der BUND-Vorsitzende.

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