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Deutsche wollen Klimaschutz, kommende Bundesregierung muss entschieden handeln

16. Juni 2017 | Bundestagswahl, Energiewende, Klimawandel, Kohle, Nachhaltigkeit, Suffizienz

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die deutsche Bevölkerung steht fast geschlossen zum Klimaschutz. Sie ist sogar in großer Mehrheit bereit, dafür gewisse Belastungen in Kauf zu nehmen. Die Politik hat nun keine Ausreden mehr, sie muss endlich beherzter handeln. Denn das Argument, man dürfe die Bürger*innen nicht überfordern, ist ganz offensichtlich keines!

 (Jörg Farys / BUND)

Laut aktuellem ARD-Deutschlandtrend befürworten 93 Prozent der Bevölkerung, dass die Bundesregierung am Pariser Klimaschutzabkommen festhält. Nur 6 Prozent wollen, dass Deutschland aus dem Abkommen aussteigt.

Auch das persönliche Engagement für den Klimaschutz ist hierzulande hoch: 82 Prozent sind laut der Umfrage dazu bereit, höhere Preise zu zahlen, wenn dadurch Produkte klimaschonend hergestellt werden können. 73 Prozent der Deutschen würden mehr für Strom bezahlen, wenn dieser aus erneuerbaren Quellen stammt. 64 Prozent schließlich sind bereit, wann immer es geht, auf das Auto zu verzichten, auch wenn dies manchmal umständlich ist.

Die Umfrage zeigt, dass die Bürger*innen jetzt die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens erwarten. Wir übersetzen das mal für die nächste Bundesregierung: Klimaziel 2020 einhalten, Kohle stilllegen, Erneuerbaren-Ausbau und Effizienz deutlich erhöhen – und die Weichen so stellen, dass Deutschland spätestens 2050 nahezu emissionsfrei sein kann.

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