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BUND fordert Verbot von Reserveantibiotika. Mehrheit der Bundesbürger dafür

13. September 2017 | BUND, Massentierhaltung, Landwirtschaft

Anlässlich der heutigen Veröffentlichung der im Jahr 2016 in der Nutztierhaltung eingesetzten Mengen von Antibiotika und Reserveantibiotika durch das Bundesamt für Verraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sagte Christian Rehmer, Leiter der Agrarpolitik beim BUND:

 (BUND)

"Trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr werden noch immer zu viele Reserveantibiotika in der Nutztierhaltung eingesetzt. Die lebenswichtigen Reserveantibiotika sollten ausschließlich für die Behandlung bei Menschen verwendet werden, in der Tierhaltung haben sie nichts zu suchen.

Die Nutztierhaltung funktioniert auch ganz ohne Reserveantibiotika, Voraussetzung dafür sind artgerechte Ställe, Weide- und Öko-Tierhaltung. Ein Verbot von Reserveantibiotika im Stall, eine deutliche Reduktion herkömmlicher Antibiotika und einen ökologischen Umbau der Tierhaltung, das alles muss die nächste Bundesregierung mit einer neuen nationalen Nutztierstrategie anpacken."

Eine heute veröffentlichte repräsentative Forsa-Umfrage (PDF) im Auftrag des BUND zeigt: Über zwei Drittel der Deutschen befürworten strengere Vorschriften zur artgerechteren Haltung von Nutztieren. Außerdem sprechen sich vier von fünf Bürger*innen für eine Haltungs­kennzeichnung bei tierischen Lebensmitteln aus. 

Mehr Informationen

Pressekontakt: Christian Rehmer, Leiter der BUND-Agrarpolitik, Tel. (030) 2 75 86-473; christian.rehmer@bund.net oder Annika Natus, BUND-Pressesprecherin, Tel. (03) 27586-425, presse(at)bund.net

 

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