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Blaualgen-Alarm im Sommer 2018

03. September 2018 | Flüsse & Gewässer, Landwirtschaft

Warnungen vor gefährlichen Blaualgen im See und immer wieder Badeverbote: Die extreme Algenblüte hatte in diesem Jahr immense Folgen für Natur, Mensch und Tier. Der BUND hat recherchiert, wie oft die Behörden Badewarnungen und -verbote aussprechen mussten, und präsentiert die Ergebnisse in einer Deutschlandkarte des Blaualgenbefalls.

 (BUND)

Schleimig grüne Schleier auf dem Wasser, massenhaft tote Fische und andere verendete Tiere, faulig stinkende umgekippte Seen.  

Durch zu viele Nährstoffe, zum Beispiel aus der industriellen Landwirtschaft, und die langanhaltend hohen Temperaturen, konnten sich die Blaualgen in unseren Gewässern explosionsartig vermehren. 

Manche Blaualgenarten geben Gifte ins Wasser ab. Das kann für Tiere, aber auch vor allem für Kinder, Schwangere oder kranke Menschen sehr gefährlich sein.

Baden? Gefährlich!

Nach einer Recherche des BUND kam es im Sommer 2018 zu 92 Badewarnungen und 33 Badeverboten.

Zum Vergleich: Im Jahr 2017 gab es insgesamt nur drei Badeverbote. Die Deutschlandkarte belegt den immensen Blaualgenbefall in diesem Jahr.

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