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Atommüll-Zwischenlager-Konzept jetzt überprüfen

29. Juni 2017 | Atomkraft

BUND fordert breite Debatte und legt eigene Eckpunkte vor.

Kein deutsches Zwischenlager ist sicher.  (lassedesign / fotolia.com)

Die Zwischenlager für den hochradioaktiven Müll haben Sicherheitsdefizite. Neben dem unklaren Schutz gegen Einwirkungen von außen fehlt allen Zwischenlager-Standorten nach Stilllegung der Atomkraftwerke die Möglichkeit zur Reparatur schadhafter Castor-Behälter.

Hinzu kommt, dass die Zwischenlager deutlich länger als geplant und bislang genehmigt in Betrieb blieben, was neue Risiken mit sich bringt. Bis zum Ablauf der Genehmigungen für die Zwischenlager wird noch kein dauerhaftes Lager für hochradioaktiven Abfall zur Verfügung stehen.

Diese Probleme werden von den zuständigen Politiker*innen bislang weitgehend ignoriert, dabei gehen die Zwischenlager in den nächsten Jahren sogar komplett in staatliche Verantwortung über. Eine transparente öffentliche Debatte über die wachsenden Risiken der Zwischenlagerung und einen zukünftigen verantwortungsvollen Umgang mit dem Atommüll findet bisher nicht statt. Die Probleme werden verheimlicht, eine öffentliche Diskussion so verhindert.

Es muss im öffentlichen Diskurs geklärt werden, wie die Zwischenlagerung weitergehen soll, welche Nachrüstungen erforderlich sind und ob eventuell verbesserte Neubauten die alten Lager ersetzen könnten. Als Grundlage einer solchen Debatte legt der BUND ein Grundsatzpapier mit dem Titel "Atommüll-Zwischenlager-Konzept jetzt überprüfen" vor.

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