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Kreisgruppe Wolfsburg

Naturschutz und Hochwasserschutz an der Mühlenriede

Erfahrungen aus dem Hochwasser am 24.08.2007


Die Renaturierung an der Mühlenriede war erfolgreich auch für den Hochwasserschutz


Auf den Spuren des Hochwasser vom 24.8.07
Am 24.8.07 war „Land unter“ in Ehmen und z.T. in Fallersleben.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat überflutete und nicht überflutete Talflächen südlich von Ehmen am 24.8.07 fotografiert. Er kann an Hand der Fotos belegen, welche zusätzlichen Flächen in Zukunft die Zurückhaltung von Hochwasser übernehmen könnten und welche es schon jetzt tun.
Woher kam das letzte Hochwasser der Mühlenriede?“
Dr. Christoph Stein von der Mühlenriedegruppe des BUND betont: „Wer das Regenwasser in der Landschaft zurückhalten will, muss das Augenmerk auf bestimmte Flächen konzentrieren: Wichtig sind vor allem Talbereiche, die zum Zeitpunkt des Hochwassers nicht (!) überflutet waren, aber als zukünftige „Überflutungsflächen“ geeignet sind, ein Hochwasser zu vermindern. “
Solche Hochwasser-Rückhalteflächen nennt man „Retentionsflächen“. Eine wesentliche Aufgabe muss es sein, durch Bachbegradigung funktionslos gewordene Retentionsflächen zu reaktivieren, d.h. sie wieder für die schadlose Rückhaltung des Hochwassers verfügbar zu machen.
Die vom BUND vorgeschlagenen Maßnahmen konzentrieren sich auf den ökologischen Hochwasserschutz, der im Wesentlichen zwei Ziele verfolgt:
1. Die oberflächlich ablaufenden Regenwassermengen müssen vermindert werden.
2. Ursprünglich in den Talauen vorhandene Retentionsflächen müssen zurückgewonnen werden.
Zur Verminderung der Hochwassergefahr wurden auch schon Vorschläge unterbreitet. ( WN 28.8.07: Alles tun, was menschenmöglich ist“; WAZ 28.8.07 „Hochwasser: Politiker für Stauwehr an der Riede“)



Wasserrückhaltevermögen der Mühlenriede und Hohnstedter Riede: Funktionsfähige und funktionslose Flächen


BUND-Vorschlag für eine konkrete Naturschutz- und Hochwasserschutzmaßnahme südlich von Ehmen




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