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Kreisgruppe Wolfsburg

Kinder bauen eine Staustufe an der Mühlenriede mit natürlichen Materialien

Die Veranstaltung begann mit der Vorstellung der Abfolge der zu leistenden Arbeit und einem Tastgang der Kinder mit verbundenen Augen über den Waldboden. Die Kinder
schilderten dem sie führenden Erwachsenen ihre Tast-Eindrücke. Danach wurden sie an die Stellen ihres künftigen Einsatzes geführt. Nun begann das eigentliche Tun in einzelnen Schritten.

Die Kinder, acht an der Zahl, im Alter von 4 bis 11 nahmen alle Aufträge bereitwillig entgegen und schreckten weder vom Schleppen des Weidenflechtmaterials, noch vom Sägen und Tragen der Erlenstämme, dem Einschlagen der angespitzen Stammteile und dem Flechten zurück. Es wurde gearbeitet, was das Zeug hielt, und das über zwei Stunden.
Die Jüngsten, die etwas Älteren, Mädchen und Jungen waren mit großem Eifer dabei.
So entstand vor aller Augen eine geflochtene Wand, die Herr Lieven mit Draht und Krampen befestigte. Bald begann das Wasser vor der Stauwand zu steigen. Die Erwachsenen staunten darüber, was Kinder in einem so jungen Alter leisten können. Herr Lieven versprach, jedes Jahr einen weiteren Staudamm an der Mühlenriede anzulegen.
Zur Erläuterung: Gemeint ist mit „Staudamm“ nicht eine Barriere, die verhindert, dass Tiere insbesondere Fische sich ungehindert flussaufwärts bewegen können. Es handelt sich vielmehr um einen „undichten“, d.h. durchbrochenen „Staudamm“ oder einen halben Staudamm der nur bis zur Mitte des Gewässerbettes reicht, der die Strömungsgeschwindigkeit verändert, das Wasser z.T. einengt und beschleunigt oder verlangsamt, sprudeln und Sauerstoff in das Wasser aufnehmen lässt..


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