Mit Pauken, Trompeten und Trillerpfeifen – Atomkraft: Schluss jetzt!

Mit 150 Bussen und drei Sonderzügen kamen Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet, um ihrem Protest gegen längere Laufzeiten und ihren Forderungen nach einem Atomausstieg lautstark Ausdruck zu verleihen. Sie brachten zig-tausende Trillerpfeifen, Tröten und Trommeln mit. Und umzingelten das Regierungsviertel. Mehr...

Demo am 18.9.2010, Foto: BUND, J. Farys

100.000 Menschen umzingelten am 18. September das Regierungsviertel

Demo am 18.9.2010 in Berlin, Foto: BUND, F. Farys, zum Vergrößern auf das Bild klicken

Der breite Protest so vieler Menschen zeigt: Die Bevölkerung duldet keine Klientelpolitik für Atomkonzerne auf Kosten ihrer Sicherheit. Jüngere und Ältere, Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Gewerkschafter, Beschäftigte in der Branche der Erneuerbaren Energien, Raver und Chöre, Umweltschützer und Angehörige der verschiedenen Parteien protestierten gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke und für einen schnelleren Ausstieg aus der gefährlichen Atomenergie.

Demo am 18.9.2010 in Berlin, Foto: BUND, F. Farys, zum Vergrößern auf das Bild klicken. v.l.n.r.: Paul Kröfges, BUND-Landesvorsitzender NRW, Jörg Nitsch, Vorsitzender des Verbandsrates, Doris Tropper, stellvertretende BN-Vorsitzende, Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND, Sebastian Schönauer, stellvertretender BN-Vorsitzender

Der Widerstand gegen die Atompläne der Bundesregierung kommt aus allen Schichten der Gesellschaft. Nach dieser Demonstration muss der schwarz-gelben Regierungskoalition klar geworden sein, dass sie sich mit ihrem Atomdeal gehörig die Finger verbrannt hat. In der Atompolitik ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen.

Demo am 18.9.2010, Foto: BUND, J. Farys, zum Vergrößern auf das Bild klicken

BUND-Vorsitzender Hubert Weiger bringt es in seiner Rede auf der Abschlusskundgebung am Hauptbahnhof auf den Punkt: "Die 100.000 Menschen in Berlin stehen für Millionen in Deutschland, die es ablehnen, dass die gefährlichen Atomkraftwerke länger laufen sollen."

Egal, was die FDP sagt: Die aktuellen Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit in Deutschland keine Laufzeitverlängerungen will.

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Wir werden die Bundesregierung weiter unter Druck setzen und weiter für eine nachhaltige Energiepolitik kämpfen: am 6. Oktober mit der Umzingelung des Stuttgarter Landtags, am 9. Oktober in München mit einer Aktions- und Menschenkette gegen die Atomkraft und am 6. November im Wendland mit einer großen Protestkundgebung gegen die geplanten Castortransporte nach Gorleben. Für diese Veranstaltungen brauchen wir wie immer Ihre Unterstützung. Jeder Euro zählt! Jetzt spenden...

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  • Demo am 18.9.2010, zum Vergrößern auf das Bild klicken, Foto ganz links: BUND, J. Farys, die anderen beiden: S. Bohl
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  • Demo am 18.9.2010, zum Vergrößern auf das Bild klicken, Foto ganz links: BUND, J. Farys, die anderen beiden: S. Bohl


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