In Folge der Atomkatastrophe von Fukushima setzt die Bundesregierung eine Ethik-Kommission zur Bewertung der Atomkraft in Deutschland ein. Der BUND lobt die Forderung der Kommission, die bereits abgeschalteten AKW abgeschaltet zu lassen, übt aber gleichzeitig scharfe Kritik an deren Empfehlung zum Atomausstieg bis 2021. Auch den Bericht der Reaktorsicherheitskommission kritisiert der BUND, denn dieser stellen keine akzeptable Grundlage für den Atomausstieg dar. Um den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, rufen die Umweltverbände einschließlich des BUND zu bundesweiten Demonstrationen auf. An den bundesweiten Demonstrationen am 28. Mai 2011 beteiligen sich 160.000 Menschen in über 20 Städten, die einen sofortigen Atomausstieg ohne Wenn und Aber fordern. Die Bundesregierung verzögert dennoch den Atomausstieg bis 2022, obwohl sie nach Fukushima versprach, "so schnell wie möglich" aus der Atomkraft auszusteigen. Für den BUND ist das kein Konsens. Mehr…
Das Bundesverkehrsministerium beschließt nach zwanzig Jahren Streit das Aus für die ökologisch zerstörerischen und ökonomisch sinnlosen Kanal- und Ausbauvorhaben an Saale und Elbe. Für den BUND ist das ein großer Erfolg. Saale und Elbe sind noch weitgehend natürlich erhalten. Der Druck, die Elbe für die Binnenschifffahrt auszubauen, wird damit geringer. Mehr…
Der BUND, bereits seit langem im Libellenschutz engagiert, hat die Feuerlibelle zur "Libelle des Jahres 2011" bestimmt. Mit der Wahl will der BUND auf vom Menschen verursachte Veränderungen in der Natur aufmerksam machen. Die grellrote Feuerlibelle ist ein typisches Beispiel für die Auswirkungen des Klimawandels. Ursprünglich in Afrika und rund ums Mittelmeer beheimatet, hat sie sich seit Mitte der 1980er Jahre stetig in Deutschland verbreitet. Mehr…
Im Rahmen der Aktion "Zukunft ohne Gift" demonstriert der BUND mit einer improvisierten Kita vor dem Verbraucherschutzministerium für ein Verbot von gesundheitsschädlichen Weichmachern in Kindergärten. Parallel zur Aktion veröffentlicht der BUND seine Untersuchungsergebnisse von 160 Staubproben von Kitas aus ganz Deutschland. Die Laboranalysen zeigen: Kitas sind im Durchschnitt dreimal höher mit gesundheitsschädlichen Weichmachern belastet als normale Haushalte. Mehr…