In der ersten Jahreshälfte 2004 startet der BUND das Projekt "Faire Nachbarschaft" für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik und eine Aktion gegen giftige Chemikalien; er veröffentlicht ein Schwarzbuch zum Fernstraßenbau und die Zusammenfassung eines geheim gehaltenen Gutachtens der Gesellschaft für Reaktorsicherheit, das belegt, dass deutsche Atomkraftwerke nur unzureichend vor Terrorangriffen gesichert sind.
Im Juni 2004 verklagen BUND und Germanwatch das Wirtschaftsministerium, das sich weigert, darüber zu informieren, welche Energieprojekte durch Exportbürgschaften gefördert werden.
Am 16. Februar 2005 tritt das Kyoto-Protokoll in Kraft. 141 Staaten haben das Kyoto-Protokoll unterzeichnet – die USA und Australien nicht. Mitte Februar fordert der BUND mit einer sechs Meter hohen Freiheitsstatue am Brandenburger Tor: "Klimaschutz trotz Bush!". Die BUND-Vorsitzende Angelika Zahrnt überreicht eine Klimadepesche an die australische Botschaft, die amerikanische Botschaft verweigert die Annahme.
Zu seinem 30. Geburtstag präsentiert der BUND am 20. Juli vor dem Kanzleramt einen 10-Punkte-Katalog mit den zentralen Aufgaben der Umweltpolitik für das kommende Jahrzehnt. Im August startet die BUND Klima-Aktionstour.
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