Von einem einheitlichen Bundesliga-Ball verspricht sich der DFB einiges. Zum einen sollen die Ergebnisse noch fairer und vergleichbarer werden, wenn alle gegen den gleichen Ball kicken. Zum anderen lässt sich mit dem Ball und der Marke Bundesliga gut Geld verdienen.
Die Nachfrage nach Sportartikeln ist riesig. Um die Produktionskosten zu senken, produzieren Adidas und andere bekannte Hersteller über Subunternehmer in Südostasien oder Latein- und Mittelamerika. In sogenannten Weltmarktfabriken werden die Artikel für den europäischen Markt hergestellt. Die Löhne sind zu niedrig und die Arbeitsbedingungen schlechter als in Deutschland. Zwar gibt es teilweise gesetzliche Mindestlöhne, aber selbst die reichen nicht aus, um eine Familie zu ernähren. Höchste Zeit also, das Thema anzugehen und eine öffentliche Diskussion anzustoßen.