Landesverband Thüringen

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Newsletter Nr. 3/04

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BUND Thüringen Newsletter 03/04: Vorwort
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Liebe Freunde der Erde,
die neue, alte Landesregierung ist zwar erst seit wenigen Wochen im Amt, das große Streichkonzert hat aber längst begonnen. Eigentlich hat angesichts der leeren Kassen hierfür jeder Verständnis. Man fragt sich nur, warum gerade dort gespart werden soll, wo schon lange nichts mehr zu holen ist, nämlich beim Naturschutz. Während das „Grüne Herz Deutschland“ glaubt, sich keine eigene Naturschutzabteilung im Umweltministerium mehr leisten zu können, wird ein neues Ministerium für Raumplanung und Infrastruktur aus dem Boden gestampft. Der Auflösung der Naturschutzabteilung folgt die Abschaffung der Staatlichen Umweltämter auf dem Fuße. Thüringen braucht aber eine personalstarke und gut ausgebildete Naturschutzverwaltung, wenn es dem rasanten Verlust der biologischen Vielfalt und dem damit einhergehenden Verlust an Lebensqualität wirksam entgegen treten will. Naturschutz ist an vielen Stellen der Motor für wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen. Deshalb darf man ihn nicht durch falsche Sparentscheidungen abwürgen.

Dr. Burkhard Vogel
Landesgeschäftsführer

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BUND Thüringen Newsletter 03/04: Inhalt
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Aktiven-Workshop: Wie motiviere ich andere zu ehrenamtlicher (Mit-)Arbeit?

Nachlese zum Homepageworkshop

IDUR–Informationsdienst Umweltrecht e.V.

BUND-Faltblatt zur Umweltbildung in Thüringen erschienen

Aktueller Bericht zur MVA-Anhörung Suhl/Zella-Mehlis

BUND unterstützt Aktionsbündnis zum Widerstand gegen geplante MVA in Erfurt

BUNDjugend wird nun auch in Thüringen aktiv

„Tour de Lärm“ – ein neues Projekt des BUND zum Thema Lärmschutz

Projekt „Rettungsnetz für die Wildkatze“ läuft

Neues vom Projekt „Grünes Band“

BUND präsentiert bundesweites Pilotprojekt: Ökologische Umgestaltung des Hochwasserrückhaltebeckens Grimmelshausen ist machbar

Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie

Werra-Nixe 1-2004 erschienen

Hohe Schrecke seit August Thüringens größtes Naturschutzgebiet

Die wilde Nachbarschaft erkunden: am 25. und 26. September findet eine vom BUND Thüringen organisierte Rad- und Wandertour durch die „Hohe Schrecke“ statt – Thüringens jüngstes und größtes Naturschutzgebiet

Wanderungen und Termine im Kreisverband Wartburgkreis & Eisenach

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Aktiven-Workshop: Wie motiviere ich andere zu ehrenamtlicher (Mit-)Arbeit?
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Davon können alle Gruppen ein Lied singen: immer weniger Menschen sind scheinbar bereit, sich für Umwelt- und Naturschutz zu engagieren. Die wenigen, noch Aktiven haben Schwierigkeiten, Menschen zu finden, die sie in ihrem Einsatz für eine intakte Natur und eine lebenswerte Umwelt unterstützen. Als „Einzelkämpfer“ fühlen sie sich den Herausforderungen nicht mehr gewachsen und geben schließlich frustriert auf.
Mit dem Workshop „Wie motiviere ich andere zur ehrenamtlichen Mitarbeit?“ wollen wir einen Weg aus dieser Einbahnstrasse aufzeigen. Das „schlafende“ Potenzial an fachlichem Wissen, Kreativität, Erfahrung und die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement ist viel größer als viele glauben. Häufig fehlt den Aktiven aber der Schlüssel, dieses Potenzial bei den passiven Mitgliedern zu wecken. Mit dem Workshop wollen wir den Aktiven in den Kreis- und Ortsgruppen das Handwerkszeug vermitteln, um die Motivation passiver Mitglieder zu erkennen und sie zur aktiven Mitarbeit zu bewegen.
Der Workshop findet am Samstag, den 30. Oktober 2004, von 10.00 bis 16.00 Uhr in der Landesgeschäftsstelle des BUND Thüringen in Erfurt statt.
Anmeldungen werden in der Landesgeschäftsstelle unter 0361-5550310 entgegen genommen.

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Nachlese zum Homepageworkshop
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Am 28. August trafen sich die Freiwilligen von 6 Kreisverbänden in Erfurt um ihre neuen Homepages einzurichten. In lockerer Atmosphäre konnte das anwendungsfreundliche Benutzersystem ausgiebig kennengelernt und ausprobiert werden. Angelehnt an das Aussehen und den Aufbau der Seiten des Bundesverbandes kann nun jede Kreisgruppe ihre eigenen Inhalte ohne externe Hilfe von Computerspezialisten ins Netz stellen. Da das System, wie alle TeilnehmerInnen am Ende des Workshops bestätigten, nahezu selbsterklärend ist, konnten sie schon nach kurzer Einführung selbstständig erste Bilder und Texte auf ihren neuen Seiten veröffentlichen.
Mit dem neuen Benutzersystem und der Möglichkeit dies kostenlos nutzen zu können, ist es nun auch für die nicht ganz so finanzstarken Kreis- und Ortsverbände greifbar, das bestehende ansprechende und übersichtliche Aussehen der Seiten des Bundesverbandes und der Landesverbände zu nutzen, gleichzeitig aber selbst über die Inhalte zu bestimmen.
Falls auch Ihr Kreis- oder Ortsverband sich mit einer eigenen Homepage im Internet präsentieren möchte, hilft Ihnen die Landesgeschäftsstelle dabei gern. Wichtig ist, möglichst einen Verantwortlichen zu haben, der die Seiten dann auch regelmäßig betreuen und aktualisieren kann.

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IDUR – Informationsdienst Umweltrecht e.V.
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"Der Natur zu ihrem Recht verhelfen", das ist das Ziel des Informationsdienstes Umweltrecht e.V. in Frankfurt am Main - kurz: IDUR. Anwältinnen und Anwälte und andere auf das Umweltrecht spezialisierte Juristinnen und Juristen haben sich in diesem gemeinnützigen Verein zusammengeschlossen, um Natur- und UmweltschützerInnen bei ihrem täglichen Einsatz für den Erhalt unserer Lebensgrundlage zu unterstützen. Mitgliedsverbände des IDUR e.V. sind u.a. Landesverbände des BUND, des NABU, der Grünen Liga und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW).
Damit die auch Sie in den Orts- und Kreisverbänden ihre Mitwirkungsrechte nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz optimal wahrnehmen können, hat sich der IDUR zur Aufgabe gemacht, den Praktikern im Naturschutz das juristische "Fachchinesisch" zu übersetzen und zu erläutern. Bei speziellen Fragen können Sie sich unter www.idur.de, per email: idurev@aol.com oder einfach über:

IDUR, Niddastr. 74,
60329 Frankfurt am Main,
Tel.: 069/252477,
Fax: 069/252748

an an FachdezernentInnen wenden.
In dem monatlich erscheinenden "Recht der Natur-Schnellbrief" werden aktuelle Rechtsprechung, Gesetzgebung und Literatur kompetent und für NichtjuristInnen verständlich aufgearbeitet. Unsere Mitgliedsverbände und alle Förderer erhalten den RdN-Schnellbrief regelmäßig einmal im Monat.
Mit der gleichen Zielsetzung werden in der IDUR-Schriftenreihe "Recht der Natur-Sonderhefte" praxisrelevante Schwerpunktthemen des Umweltrechts wie z.B. "Ökologie in der Bauleitplanung" oder "Das Öko-Audit" behandelt.
Regelmäßig finden außerdem Seminare zu aktuellen umwelt-rechtlichen Themen statt.

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BUND-Faltblatt zur Umweltbildung in Thüringen erschienen
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Seit Mitte August gibt es ein Informationsfaltblatt zu Umweltbildungs-Angeboten. Es basiert auf einer Kooperation von Arbeit und Leben e.V. und dem BUND. Ziel ist es, naturinteressierten Jugendlichen und Schulklassen mehr über Theorie und Praxis des Umwelt- und Naturschutzes und unserer Landschaft in Thüringen zu zeigen. Einige Kreisverbände haben mit ihren Angeboten zu Exkursionen, Vorträgen und Seminaren an der Gestaltung tatkräftig mitgeholfen. Die Jugendlichen haben hier außerdem die Möglichkeit, die Arbeit der Ortsgruppe und des BUND in Thüringen anschaulich kennzulernen. Zudem sind bieten die Seminare natürlich auch eine Gelegenheit für die anbietende lokale BUND-Gruppe ein wenig ihre Kasse aufzubessern.
Die ersten Anfragen kamen nun schon auf uns zu. Wer Interesse hat, diese Faltblätter bei sich auszulegen kann sich an die BUND-Landesgeschäftsstelle in Erfurt wenden.

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Aktueller Bericht zur MVA-Anhörung Suhl/Zella-Mehlis
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Das größte Anhörungsverfahren in der Geschichte des Freistaates Thüringen fand im August in Suhl statt. Mehr als 5000 Bürger nahmen an der geplanten Erörterung zur geplanten Müllverbrennungsanlage (MVA) Zella-Mehlis teil.
Der BUND und das Bessere Müllkonzept für Südwestthüringen konnten im Rahmen der Anhörung nachweisen, dass eine MVA im Planungsgebiet Südwestthüringen nicht erforderlich ist. Begründet wurde dies mit dem sinkenden Müllaufkommen und den verbesserten Verwertungsmöglichkeiten. Auch auf die bereits vorhandenen, riesigen Verbrennungskapazitäten in den Altbundesländern wurde in diesem Zusammenhang verwiesen.
Die Erörterung hat des Weiteren gezeigt, dass eine MVA insbesondere am Standort Zella-Mehlis nicht zu akzeptieren ist. Die ungünstigen Ausbreitungsbedingungen der Luftschadstoffe und die große Inversionshäufigkeit im Talkessel wären mit gesundheitlichen Belastungen für Mensch und Umwelt verbunden.
Auch konnten die Sachverständigen erhebliche technische Mängel an der geplanten Anlage aufzeigen.
Die Anhörung hat deutlich gezeigt, dass die Anlage überflüssig und gefährlich für Mensch und Umwelt ist. Der BUND betrachtet die Anlage als nicht genehmigungsfähig. Eine Entscheidung des Landesverwaltungsamtes Weimar, der Anhörungsbehörde, ist vor Ende Oktober nicht zu erwarten.

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BUND unterstützt Aktionsbündnis zum Widerstand gegen geplante MVA in Erfurt
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Der BUND Thüringen unterstützt den Widerstand gegen die geplante Müllverbrennungsanlage in Erfurt/Ost. Gemeinsam mit dem Verein Bürger gegen Müllverbrennung in Erfurt e.V., Bündnis 90/Die Grünen und weiteren Initiativen soll ein Aktionsbündnis gegen die MVA gegründet werden. Damit soll der Widerstand in der Bevölkerung gegen die MVA mobilisiert und der Bau der Anlage verhindert werden. Gefordert wird ein zukunftsfähiges Abfallkonzept für Erfurt, welches Risiken für die Bevölkerung ausschließt. Nach Angaben des BUND Thüringen haben 1999 in einem Bürgerbegehren 33.404 Erfurter dokumentiert, dass sie keine Müllverbrennung in ihrer Stadt wollten. Ungeachtet dessen beschloss der Stadtrat 2002 den Bau einer MVA am Standort Erfurt/Ost. Der Genehmigungsantrag sowie die Planunterlagen, aus denen sich Art und Umfang des Vorhabens ergeben, liegen bis zum 30. September zur Einsicht aus. Bis zum 14. Oktober können alle ErfurterInnen Einwendungen erheben.
Der Stadtrat habe sich mit seinem Beschluss eiskalt über den Willen der Bürger hinweggesetzt, kritisiert Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen. Mit dem Beschluss für eine MVA habe er trotz sinkender Abfallmengen das Risiko steigender Gebühren und der Gesundheitsbelastung für die Bevölkerung in Kauf genommen. Nach Angaben des BUND Thüringen ist das Genehmigungsverfahren die letzte Chance, die MVA in Erfurt zu verhindern. Alle Bürgerinnen und Bürger seien daher aufgefordert, sich aktiv gegen die Müllverbrennungsanlage einzusetzen. Vogel verwies darauf, dass Mitglieder des Vereins Bürger gegen Müllverbrennung in Erfurt e.V. Haushalte in Erfurt besuchen, informieren und Einwendungen im Verfahren zur Verfügung stellen.

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BUNDjugend wird nun auch in Thüringen aktiv
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Wie können wir die Umwelt nachhaltig schützen? Wie können wir uns für eine lebenswerte Zukunft engagieren? Genau diese Fragen bewegen die jungen BUND-Mitglieder. Unter dem Motto „Und jetzt noch die Erde retten...“ wird für den Erhalt und die Pflege der Natur gekämpft, für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik geworben und auf wichtige Umweltprobleme aufmerksam gemacht, wie z.B. Gentechnik, Atommüll, Lärmschutz etc.
Nachdem es sie schon in vielen anderen Bundesländern gibt, wird nun, dank der Initiative von Jugendlichen aus ganz Thüringen, auch bei uns eine BUNDjugend entstehen. Am 2. Oktober 2004 findet von 10.00 bis 15.00 Uhr in der Landesgeschäftsstelle des BUND Thüringen das Gründungstreffen statt. Folgende wichtige und notwendige Punkte stehen dabei auf dem Programm: die Verabschiedung einer Satzung, die Wahl des Vorstands und eine Schwerpunktsetzung für die künftige Arbeit. Unterstützung kommt auch von VertreterInnen des BuJu-Bundesverbandes, der zugesichert hat, unsere Aufbauarbeit zu begleiten.
Wir würden uns sehr freuen, möglichst viele junge Menschen am 2. Oktober begrüßen zu können. Für Rückfragen steht Bernd Holfeld unter der eMail-Adresse zivi@bund-th.net bereit.

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„Tour de Lärm“ – ein neues Projekt des BUND zum Thema Lärmschutz
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Die BUND-Bundesgeschäftsstelle hat ein Konzept für ein Lärmschutzprojekt namens „Tour de Lärm“ erarbeitet. Im Rahmen dieses Projekts ist für Herbst 2004 und Frühjahr 2005 eine Aktionstour geplant.
Interessierte BUND-Kreisgruppen in den Bundesländern sollen dabei unabhängig voneinander einzelne Aktionstage durchführen. Angedacht sind Veranstaltungen mit der Stadt/Gemeinde, „Marktstände“ in der Innenstadt und in von Lärmbelästigung betroffenen Gebieten oder eine Reihe von kleineren Aktivitäten, die hintereinander laufen.
DAS ZIEL: Es soll auf die Thematik Lärm und Lärmschutz aufmerksam gemacht und für effektive Lärmschutzarbeit vor Ort geworben werden. Grundsätzlich geht es darum, die Bürger zu informieren und Betroffene sowie mögliche örtliche Lärmschutzinitiativen durch solche Aktionen zu unterstützen.
DAS GUTE DARAN: Es entsteht kaum Aufwand für die Kreisgruppen. Stände und Materialien (Flyer, Geschwindigkeitsmessgerät, übergroßes aufstellbares Ohr, Give-Aways) wurden bereits von der Bundesgeschäftsstelle vorbereitet und müssen nur angefordert werden, sogar Ideen für die Aktionen liegen bereits vor (Lärm-Umfrage, Hörtests in Kooperation mit lokalen Hörgerätehändlern etc.). Für die Kreisverbände bedeutet dies eine gelungene Aktion in ihrer Region ohne aufwändige Vorplanung.
WAS NOCH NÖTIG IST: Bereitwillige BUND-Mitglieder, die sich ein wenig Zeit nehmen können, um die Aktion vor Ort durchzuführen und einen Stand zu betreuen. Zudem sollte ein geeigneter Ort für die Aktion bzw. ein Stellplatz für den Stand in der Stadt oder Gemeinde gefunden werden. Hier bieten sich vor allem betroffene Wohngebiete an, besonders an Autobahnen und stark befahrenen Straßen, Bahnstrecken, störend lauten Industrieanlagen oder speziell in Erfurt das Flughafeneinzugsgebiet und die Flugschneise.
Die Koordination wird von den Landesverbänden durchgeführt, bei uns in Thüringen also von der Landesgeschäftsstelle in Erfurt. Ihr könnt von uns regelmäßige Unterstützung erwarten, z.B. bei der allgemeinen Planung, Referentensuche, Pressekontakte, Aktualisierung der Materialien etc. Wir werden ein Aktionsteam bilden, dass bei der Standbetreuung vor Ort mithilft. Als Ansprechpartner steht Bernd Holfeld zur Verfügung, erreichbar unter der Telefonnummer 0361-5550310 oder per e-Mail unter zivi@bund-th.net.
WICHTIG: Für die Kreisgruppen, die bei der Aktionstour mitmachen möchten, wird ein halbtägiger Auftaktworkshop angeboten. Dieser wird mit Unterstützung der BGSt im Konferenzraum der BUND-Landesgeschäftsstelle Erfurt stattfinden. Als Termin kommt das Wochenende am 8./9.10.2004 oder am 15./16.10.2004 in Frage. Bei Interesse wird daher um eine schnelle Rückmeldung gebeten! Es wäre sehr erfreulich, wenn möglichst viele Kreisverbände an dem Projekt teilnehmen würden.

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Projekt „Rettungsnetz für die Wildkatze“ läuft
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Auf Einladung der Landespressekonferenz wurde am 25. August im Thüringer Landtag das BUND-Projekt „Rettungsnetz für die Wildkatze“ vorgestellt.
In länderübergreifender Zusammenarbeit sollen im wahren Wortsinn Mittel und Wege gefunden werden, um der seltenen Wildkatze auf die Sprünge zu helfen.
Die letzten freilebenden Tiere dieser Art haben bekanntlich ein Problem:
„Am Beispiel der Europäischen Wildkatze zeigt sich eine der größten Herausforderungen für den Naturschutz in unserer Landschaft! Viele ursprüngliche Tier- und Pflanzenarten unserer Heimat verschwinden, weil geeignete naturnahe Lebensräume wie Inseln voneinander getrennt sind“, sagte Ron Hoffmann, Vorsitzender des BUND Thüringen.
Dagegen wollen die Landesverbände des BUND gemeinsam mit einer breiten Allianz von Behörden und Landnutzern der drei Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen nun etwas unternehmen - und betrachten dabei die Wildkatze als Maßstab ihres Erfolges.
Unter vier großen Überschriften sollen Barrieren in der Landschaft und in den Köpfen überwunden werden:
Im Projektbereich „Kommunikation“ werden nicht nur Informationen zur Wildkatze anschaulich aufbereitet - zum Beispiel auf einer Internetseite oder im Rahmen einer Wanderausstellung. Hier soll auch ein schon bestehendes „Wildkatzennetzwerk“ ausgebaut werden, um weitere Partner für das Vorhaben zu gewinnen.
Eine für das Jahr 2005 geplante „Zukunftskonferenz“ soll unter Beteiligung aller Interessengruppen faire Kompromisse zwischen Landnutzung und Naturschutz erarbeiten.
Gerade erschienen: Die Broschüre „Wildkatze schützen - Kleiner Tiger in großer Gefahr“, herausgegeben von der BUND Bundesgeschäftsstelle.
Ein in der Zeitschrift „Tierfreund“ veröffentlichtes Wildkatzenposter kann wie die Broschüre über www.bund.net - Stichwort „Wildkatze schützen“ bestellt werden.
Im Projektbereich „Kartierung“ sollen Wissenslücken zur Verbreitung der Wildkatze geschlossen und Karten erstellt werden, die zeigen, wo etwas passieren muss, um die Landschaft für Wildkatzen wieder „passierbar“ zu machen.
In Zusammenarbeit mit Spezialisten wird deshalb gerade ein Computermodell für Wildkatzenkorridore hergestellt, das als Arbeitsgrundlage für die Vernetzungsvorschläge dienen wird.
Im Projektbereich „Korridor“ wird Ernst gemacht mit der Umsetzung von „Entschneidungsmaßnahmen“. Nach langjähriger Forschung an heimischen Wildkatzen in Thüringen ist man sich hier sicher, dass nur ein „grüner Korridor“ zwischen dem Nationalpark Hainich und dem Thüringer Wald das Überleben der urtümlichen Thüringer Wildkatzen garantieren kann. Um dies zu erreichen wurde in den letzten Jahren eng mit Straßenplanern zusammengearbeitet, um die Wildkatzen (und andere Waldtiere) künftig sicher unter der Autobahn A4 hindurch zu lotsen. Weil das nicht ausreicht, arbeitet der BUND gemeinsam mit dem Amt für Flurneuordnung an Lösungen für einen Biotopverbund in den landwirtschaftlich genutzten Flächen südlich des Hainichs.
Erfreulicherweise hat sich die Thüringer Forstverwaltung , die das Wildkatzenprojekt des BUND seit 1996 unterstützt, bereit erklärt, Wiederaufforstungen in Thüringen im Bereich des geplanten Korridors zu konzentrieren. So soll in den kommenden 5 Jahren ein „Trittstein“ zum anderen kommen.
Im Projektbereich „Kontrolle“ schließlich werden die Weichen für eine wissenschaftliche Erfolgskontrolle der schließlich erreichten Maßnahmen gestellt. Dazu werden Haare freilebender Wildkatzen mit Hilfe sogenannter „Lockstöcke“ gesammelt und das in ihnen enthaltene Erbgut analysiert. So wird es möglich, Populationen der Wildkatze genetisch zu charakterisieren und beispielsweise festzustellen, ob Wildkatzen aus Bayern bis in den Hainich gewandert sind.
Ein im letzten Jahr erfolgreich verlaufener Feldversuch, bei dem es gelang, Wildkatzenhaare mit Hilfe von Lockstöcken zu sammeln, wird gerade ausgeweitet.
Ermöglicht wird das gesamte Projekt durch die Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in einer Gesamthöhe von derzeit 1,18 Mio. Euro.
Das Projekt wird von Behringen am Nationalpark Hainich aus für die drei Länder koordiniert.
Projektleiter ist der Biologe Thomas Mölich, der schon das Vorgängerprojekt „Artenschutzprogramm für die Wildkatze im Freistaat Thüringen“ begleitet hat.
Kontakt: Projektbüro Wildkatze, Postfach 1108, Hauptstraße 97 (Inspektorhaus), 99947 Behringen, e-Mail: wildkatze@bund.net, Tel: 036254/85962

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Neues vom Projekt „Grünes Band“
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Projektstart „Wanstschrecke“ in Mendhausen, Landkreis Hildburghausen
Nach langer Vorlaufzeit erwirbt der BUND Thüringen eine Fläche von ca. 10 ha am Grünen Band bei Mendhausen. Diese Fläche, die bisher zum größten Teil ackerbaulich genutzt wurde, liegt zwischen dem Grünen Band und dem Pfersbach im geplanten GLB „Grenzstreifen Mendhausen mit Pfersbach“. Die Umwandlung der Fläche dient der Förderung der vom Aussterben bedrohten Wanstschrecke, die in Thüringen nur hier im Umfeld des Grünen Bandes in einer überlebensfähigen Population auftritt. Der Ortsverband Römhild unter Leitung von Horst Worliczek übernimmt das Flächenmanagement. Die Umwandlung der Flächen soll durch ein Monitoring des Vorkommens der Wanstschrecke begleitet werden. Zudem soll das Projekt auch Schülern der Region praktischen Naturschutz veranschaulichen.

Umweltbildung
In der Landesgeschäftsstelle werden zwischen dem 08.11.04 und 12.11.04 Schülerprojekttage zum Thema „Das Grüne Band“ durchgeführt. Dieses Jahr wird für fünf Klassen anhand von Ausstellung, Broschüren und Film/Vortrag ein Einblick in die vielfältigen Aspekte des Themas gegeben. Einige davon werden anschließend in Eigenarbeit vertieft. Ziel ist es, den Kindern Anreize zum Umgang mit Geschichte und Naturschutz zu geben und ihnen zu vermitteln, dass sich in der Landschaft viele Spuren der Geschichte finden lassen, wenn man lernt, zu gucken. Zudem wird angestrebt, in den kommenden Jahren die Umweltbildung des BUND Thüringen auszubauen.
Parallel läuft die Wanderausstellung „Das Grüne Band“ bis Ende des Jahres wieder durch Thüringen, begleitet von Diavorträgen. Die Termine werden ins Internet gestellt.

Termine
24.09.04: Aktionstag Grünes Band Thüringen von TMLNU, AkUTh und LEB unter Mitwirkung des BUND Thüringen und anderer Verbände und Grenzlandmuseen
02.10.04: Umweltbildungstag in Römhild zum Thema „Grünes Band“
08.-12.11.04: Schülerprojekttage zum Thema „Grünes Band“

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BUND präsentiert bundesweites Pilotprojekt: Ökologische Umgestaltung des Hochwasserrückhaltebeckens Grimmelshausen ist machbar
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Im Rahmen des Projekts „Lebendige Werra“ hat der BUND Thüringen am 14. September die Tagung „Hochwasserschutz und Ökologische Durchgängigkeit von Fließgewässern“ in Erfurt durchgeführt.
Diese Abschlußtagung des DBU-Projekts „Machbarkeitsstudie zur Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit des Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) Grimmelshausen (Werra)“ präsentierte die Ergebnisse des gemeinsamen Projekts von BUND Thüringen, Thüringer Fernwasserversorgung und Hydrolabor Schleusingen. Mehr als 50 Teilnehmer waren gekommen, um sich über das bundesweit bisher einmalige Umbauvorhaben zu informieren.
„Hochwasserschutz und ökologische Durchgängigkeit sind keine Gegensätze“ betonte der Schirmherr des Projekts „Lebendige Werra“, Dieter Althaus, in seinem Grußwort zur Tagung. Die vorgelegte Studie könne auch ein Vorbild für den Umbau anderer Rückhaltebecken sein.
Das Hochwasserrückhaltebecken Grimmelshausen befindet sich an der Werra unterhalb der Kreisstadt Hildburghausen in Thüringen. Es dient zum Schutz vor kleineren Hochwasserereignissen und der Kappung von Hochwasserspitzen und erhöht dadurch die Vorwarnzeit für die Unterlieger. Damm und Dauerstau stellen ein unüberwindbares Hindernis für wandernde Fließgewässerarten dar. Das gesamte obere Einzugsgebiet der Werra (270 km2) ist damit vom Mittel- und Unterlauf abgeschnitten.
Unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Stiftung Naturschutz Thüringen, der David-Stiftung und der Deutschen Umwelthilfe, hatte der BUND Thüringen angeregt, nach Lösungen für den Umbau der Anlage zu suchen.
Die Ergebnisse liegen nun vor: ein ökologischer Umbau der Anlage in Grimmelshausen ist möglich. Dazu muß unter anderem der bestehende Dauerstau entfernt und eine Wanderhilfe in das Ablaßbauwerk integriert werden.
Detaillierte Informationen erhalten Sie unter www.lebendige-werra.de in der Rubrik „News“. Die Thüringer Fernwasser-versorgung als Betreiber der Anlage hat bereits angekündigt, ab 2006 mit den ersten Maßnahmen beginnen zu wollen.

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Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie
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Obwohl die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) eine flußgebietsbezo-gene Betrachtung fordert, haben Thüringen und Hessen bei der Bestandsaufnahme und auch bei der vorläufigen Bewertung der Gewässer bisher nur bis an die eigenen Grenzen gedacht. Die hessische Werra ist auf den Thüringer Karten ein weißer Fleck und umgedreht. Das führt auch dazu, daß die Werra im Mittellauf auf Thüringer Seite als natürliches Gewässer bewertet wurde, sobald sie die Grenze nach Hessen bei Phillippsthal (Heringen) überfließt wird derselbe Fluß – die Werra ändert sich hier nicht wesentlich – derzeit als „erheblich verändert“ eingestuft. Weiter flußabwärts – zurück in Thüringen bei Dankmarshausen – ist sie wieder als „natürlich“ eingestuft. Der BUND fordert eine Harmoniseirung der Darstellungen und eine flußgebietsbezogene Betrachtung, wie sie die WRRL vorsieht.
Nach einer ersten Einschätzung würden etwa 2/3 der Thüringer Oberflächengewässer den „guten Zustand“, wie ihn die WRRL fordert, gegenwärtig nicht erreichen.
Der BUND fordert daher, schon jetzt alle Anstrengungen zu unternehmen, um den Zustand unserer Gewässer zu verbessern. Dazu sind Maßnahmen zur Verbesserung der Durchgängigkeit und Gewässerstruktur, zur Verringerung kommunaler Belastungen und zur Verringerung der diffusen Einträge (v.a. durch die Landwirtschaft) notwendig.

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Werra-Nixe 1-2004 erschienen
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Die aktuelle Ausgabe der Werra Nixe behandelt folgende Themen: Werratal-Aktionstag in Meiningen, Hochwasserschutzprojekt Wartha, Öko-Markt Werratal – ein umweltfreundliches Unternehmen, Eröffnung des Meininger Wasserweges und die Werraversalzung.
Kontakt: stephan.gunkel@bund.net und unter www.lebendige-werra.de

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Hohe Schrecke seit August Thüringens größtes Naturschutzgebiet
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Seit August ist das Waldgebiet „Hohe Schrecke“ Thüringens größtes Naturschutzgebiet. Auf fast 35 Quadratkilometern wurden die Wälder in der Hohen Schrecke unter Naturschutz gestellt. So weit, so schlecht. Denn die Schutzgebietsverordnung erlaubt weiterhin die „ordnungsgemäße Forstbewirtschaftung“ der Wälder. Eigentlich hatte man vorgesehen, wenigstens die besonders wertvollen Altbuchenbestände im Wiegental als Naturwaldparzelle auszuweisen. Hier wäre dann jede Nutzung untersagt gewesen. Die Landesforstverwaltung hat sich dann aber doch nicht dazu entschließen können. Jetzt besteht die Gefahr, dass trotz des Naturschutzgebietes die Abholzung der besonders alten und wertvollen Buchenbestände im Rahmen der „Bestandespflege“ erfolgt. Deshalb fordert der BUND Thüringen den Stopp der Privatisierung der Waldflächen und deren Übertragung in das Eigentum des BUND. Nur dadurch kann eine langfristige Sicherung des Waldgebietes gewährleistet werden.
Gemeinsam mit dem Büro Opus richtet der BUND Thüringen am 18. November 2004 eine Regionalkonferenz in der Hohen Schrecke aus. Wir wollen dort regionale Akteure der Wirtschaft und Naturschützer an einen Tisch bringen und gemeinsam Entwicklungsimpulse für die Region setzen.

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Die wilde Nachbarschaft erkunden: am 25. und 26. September findet eine vom BUND Thüringen organisierte Rad- und Wandertour durch die „Hohe Schrecke“ statt – Thüringens jüngstes und größtes Naturschutzgebiet
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Jena (BUND). Mehr als 5700 Hektar umfaßt das nördlich von Weimar, bei Heldrungen am Unstruttal gelegene Waldgebiet „Hohe Schrecke“, das zu den unberührtesten Buchenwäldern Deutschlands zählt. Große Teile der „Hohen Schrecke“, die seit Anfang August Bestandteil der Thüringer Flora-Fauna-Habitat Gebiete sind und damit zum europäischen Naturerbe zählen, stehen durch das Land Thüringen zum Verkauf. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) setzt sich in dieser Region für eine naturgemäße und nachhaltige waldwirtschaftliche Entwicklung ein. Die Jenaer Ortsgruppe des BUND möchte dieses für Mitteleuropa einzigartige Gebiet der Öffentlichkeit auf einer fachkundig geführten Wanderung nahe bringen.
Fast 50 Jahre lang als Truppenübungsplatz von der sowjetischen Armee genutzt, sind die großräumigen, von Verkehrswegen unzerschnittenen Laubwälder erst seit 1990 wieder zugänglich. Im Schatten dieser militärischen Nutzung konnte sich ein urwüchsiger Wald entwickeln, der ein Refugium für seltene und vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere bildet. Die Schlucht-, Hang- und Sumpfwälder, die lichten Laubwälder und die Streuobstwiesen der „Hohen Schrecke“ bilden die Wildnis, in der der Mensch kaum beherrscht dafür aber Beobachter sein kann. Hier finden sich nicht nur mehr als 200 Jahre alte Buchen mit Baumhöhlen sondern auch viele alte Laubbäume und alte Eichenbestände, auf die vor allem Insekten, Fledermäuse und Vögel angewiesen sind. So sind beispielsweise bis zu 15 Fledermausarten in der „Hohen Schrecke“ beheimatet. Zu den seltenen Bewohnern dieses einzigartigen Waldgebietes, gehören auch die Wildkatze, der Schwarzstorch und der Schwarzspecht. Mehr als 600 teilweise sehr seltene Pilzarten kann man in der „Hohen Schrecke“ ebenso finden wie die selten gewordene Wildbirne.
Die geführte Rad- und Wandertour findet am 26. September ab ca. 9 Uhr statt. Die Anreise ist wegen dem frühen Beginn der Wanderung schon am 25. September mit der Bahn über Erfurt nach Heldrungen und weiter mit dem Fahhrad nach Hauteroda geplant. Übernachtungs-möglichkeiten bietet der Gutshof Hauteroda (www.gutshof-hauteroda.de), von dem aus auch die Wanderung startet. Die Organisation der Anreise und der Übernachtung können vom BUND übernommen werden, die Kosten trägt jeder Teilnehmer selbst. Telefonische Anmeldungen (03641/352932) nimmt Stefan Jakobs vom der BUND-Orstgruppe Jena entgegen.

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Wanderungen und Termine im Kreisverband Wartburgkreis & Eisenach
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Wanderführungen mit Klaus Fink
06.11.04: "Rund um den Burgberg", im Auftrag des Nationalpark Hainich, Treffpunkt: 14.00 Uhr Wanderparkplatz "Mallinde" bei Berka v.d. Hainich. Tourlänge: ca. 7 km, 2,5-3 Stunden. Festes Schuhwerk, der Witterung entsprechende Kleidung, Proviant nach Gutdünken.
13.11.04: "Craulaer Wacholderheide - Artenvielfalt im Hainich erleben", im Auftrag der Naturparkverwaltung Eichsfeld-Hainich-Werratal. Treffpunkt: 13.30 Uhr Wanderparkplatz Craulaer Kreuz, Tourlänge: ca. 9-10 km, 3 Stunden. Festes Schuhwerk, passende Kleidung, Proviant nach Gutdünken, Unkostenbeitrag: 2 Euro pro Erwachsenen.

aktuelle KV-Termine
09.12.04: Jahreshauptversammlung des KV Wartburgkreis & Eisenach, Treffpunkt: 19.00 Uhr im Thüringischen Umweltzentrum Eisenach, Markscheffelshof. Auf der Tagesordnung u.a. die Wahl eines neuen KV-Vorstandes.
13.11.04: ab 9.00 Uhr BAUMKREUZ-Pflanzung, voraussichtlicher Treffpunkt am Grünen Band bei Ifta (Wartburgkreis), gepflanzt werden soll auf hessischer Seite. Viele Helfer sind wieder herzlich willkommen, an der B7 die Allee weiter voranzubringen. Genauer Treffpunkt steht noch nicht fest, nähere Infos bei: Ralf-Uwe Beck, Tel. 03691/212887 oder 0172/7962982.
Kontakt: Klaus Fink, Tel. 03691/211281, Freimut Umlauf, Tel. 03691/890973

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BUND Thüringen Newsletter 03/04: Termine
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24.09.04 - 26.09.04
Grüne Tage Thüringen, Messe Erfurt
Fr. / Sa. 9.00 bis 18.00 Uhr
So 9.00 bis 17.00 Uhr

01.10.04
Vorstandstreffen BUND Hessen und BUND Thüringen

02.10.04
Gründungstreffen BUNDjugend Thüringen
16.00 bis 15.00 Uhr in der Landesgeschäftsstelle Erfurt

03.10.04
Bio-Erlebnis-Tag auf dem Petersberg Erfurt im Rahmen der zentralen Feierlichkeiten des Bundes zum 3. Oktober in Erfurt
10.00 bis 18.00 Uhr

19.11.04 - 21.11.04
Bundesdeligiertenversammlung des BUND in Bad Hersfeld

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Beiträge und aktuelle Termine für den nächsten BUND-Newsletter bitte bis zum 10.12.2004 an die Landesgeschäftsstelle des BUND Thüringen, Trommsdorffstr. 5, 99084 Erfurt, oder per e-Mail an zivi@bund-th.net
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IMPRESSUM

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Landesverband Thüringen e.V. (BUND Thüringen)
Trommsdorffstrasse 5
99084 Erfurt
Tel.: 0361/55503-10, Fax: -19
http://www.bund.net/thueringen

Herausgeber: Dr. Burkhard Vogel
Redaktion: Dr. Burkhard Vogel (verantwortlich), Klaus Fink
BUND Thüringen Newsletter abonnieren oder abbestellen:
bund.thueringen@bund.net


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