Hohe Badequalität = hohe Lebensqualität

Badetag an der Elbe
Werden immer weniger: offizielle Badestellen in Deutschland.

Besonders an heißen Sommertagen beliebt: In Deutschland gibt es rund 2.000 offizielle Badestellen an Binnen- und Küstengewässern, die zum Schwimmen einladen. Über die Wasserqualität informieren jeweils die Umwelt- und Gesundheitsbehörden vor Ort.

Der Badegewässerbericht der EU-Kommission klärt jedes Jahr im Mai darüber auf, wie es um die Badegewässer in ganz Europa steht. Die offiziellen Badestellen erfüllen weitgehend die Mindestanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie.

Doch das genügt nicht, denn in vielen Flüssen, Seen und Küsten können wir trotzdem nicht unbesorgt baden. Die beiden Hauptursachen sind die Verbauung der Flüsse und die z.T. starke Verschmutzung. Hauptübel hier ist wiederum die Landwirtschaft bzw. der massenhafte Einsatz von Düngemitteln. Dieser führt oft zu einer starken Vermehrung von Algen, das Wasser wird trüb und „wolkig“.

Der BUND setzt sich dafür ein, dass alle natürlichen Gewässer eine gute Badequalität haben und im Einklang mit der Natur schonend genutzt werden. Für dieses Ziel springen BUND-Aktive jedes Jahr am 15. Juli in die Elbe, Saale und andere Flüsse, unterstützen damit den europäischen Fluss-Aktionstag „Big Jump“ und engagieren sich so auch für die anspruchsvolle Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie und der EU-Badegewässerrichtlinie.



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