Dießelruß ist nicht nur schädlich für unsere Gesundheit – er ist auch schädlich fürs Klima. Rußpartikel aus Dieselemissionen haben im Gegensatz zu den Klimagasen Co2, Methan und Ozon nur eine geringe Verweildauer in der Atmosphäre. So führt ihre Reduktion auch schnell zu messbaren Erfolgen!
Deshalb hat der BUND zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Verkehrclub Deutschland (VCD) die Kampagne "Rußfrei fürs Klima" ins Leben gerufen.
Wie wirkt Dieselruß auf das Klima?
Rußpartikel aus Europa werden vom Wind bis in die Arktis getragen. Dort tragen sie zur Erwärmung der Eisflächen bei – und dies gleich dreifach:
- Rußpartikel absorbieren das Sonnenlicht und tragen zur Erwärmung der unmittelbaren Umgebung bei,
- sie lagern sich auf den weißen Eisflächen ab und reduzieren so die Reflektion des Sonnenlichtes um bis zu 40 Prozent,
- sie beeinflussen die Wolkenbildung und führen damit zu einer Veränderung der Niederschlagsverhältnisse.