Eine Reform der Verkehrswegeplanung ist überfällig. Die Belange des Umwelt- und Naturschutzes müssen im Planungsrecht berücksichtigt werden, unfinanzierbare Wunschlisten für immer mehr Straßen sind nicht mehr zeitgemäß. Das Hauptaugenmerk der Verkehrsinvestitionspolitik muss auf dem Erhalt der vorhandenen Infrastruktur statt auf Neu- und Ausbau von Straßen gelegt werden. So sind zum Beispiel Ortsumfahrungen oftmals nur eine Scheinlösung und sorgen nicht für die gewünschte Entlastung.
Eine intelligente Lösung muss früher ansetzen: Zum Beispiel im Straßengüterverkehr, der bis 2020 um 80 Prozent wachsen soll. Statt über unsere Straßen zu rollen, sollten die Container direkt in den Seehäfen auf die Schiene verladen werden. Durch gezielte und effiziente Investitionen in die Güterschiene könnte der Schienengüterverkehr verdoppelt und die Straße entsprechend entlastet werden. Dazu muss die Bahn statt in Prestigeprojekte wie Stuttgart 21 und überzogene Hochgeschwindigkeitsstrecken in den Seehafen-Hinterlandverkehr investieren. Wie es geht, beschreibt unser Flyer ...
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