Der Autoverkehr verursacht große Klimaschäden. Schuld daran ist vor allem der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2). Je weniger Sprit ein Fahrzeug verbraucht, desto weniger CO2 wird ausgestoßen. Somit sind sparsame Autos nicht nur besser für den Geldbeutel des Besitzers, sondern auch weniger schädlich für das Klima.
Deutsche Autohersteller besonders klimaschädlich
140 Gramm CO2 pro Kilometer (5,5 Liter Verbrauch) – dieses Ziel stellten sich die europäischen Autohersteller selbst bereits 1998. Über 10 Jahre später liegen die CO2-Emissionen aller Neuwagen in der EU immer noch bei 153 Gramm pro km. Die deutschen Hersteller liegen sogar mit rund 10 Gramm CO2 über diesem Mittelwert!
EU-Vorgaben lasch
Um die Reduzierung dennoch zu erreichen, schlug die EU-Kommission ein System von CO2-Grenzwerten und Strafzahlungen vor. Doch schon der Industrieausschuss des europäischen Parlaments torpedierte die Vorschläge. Ende 2008 einigte sich die EU auf einen mehr als faulen Kompromiss: Der ursprünglich geplante Grenzwert von 130 Gramm CO2 pro km muss nun nicht 2012, sondern stufenweise erst 2015 erreicht werden. Zusätzlich können sich die Hersteller sogenannte „Öko-Innovationen“ wie Solardächer und besonders sparsame Lichtanlagen anrechnen lassen.