Besonders schutzbedürftig: Kinder und Jugendliche

Immer mehr unterschiedliche elektronische Geräte wie Fernseher, Radiowecker, PCs, Computerspiele auf WLAN- oder Bluetooth-Basis, halten Einzug in Kinder- und Jugendzimmer. Die Nutzerinnen und Nutzer werden immer jünger. WLAN-Netze werden in Schulen aufgebaut, um am vermeintlichen Puls der Zeit zu sein. Drahtlose Babyphone und Spielzeuge gibt es schon für die Allerkleinsten.

Zwei Kinder vor dem Computer
Drahtlose Funknetze wie WLAN: gesundheitliche Schäden auf Dauer nicht auszuschließen.

Eltern gehen von der falschen Annahme aus, dass gesetzlich festgelegte Grenzwerte für elektromagnetische Felder ausreichend Schutz vor Gesundheitsstörungen bieten. Die Werbung zeigt glückliche Familien und suggeriert, dass die Nutzung von Babyphones, Smartphones, Schnurlostelefonen (DECT), mobilen Internetsticks, funkbasierten Stereoanlagen und ähnlichen Geräten völlig sicher und harmlos sei.

Der BUND will dagegen auf die besonderen Risiken für Kinder und andere empfindliche Gruppen aufmerksam machen und über Vorsorgemöglichkeiten informieren. Entstehendes menschliches Leben, Kinder und Jugendliche reagieren besonders sensibel auf Elektrosmog, weil während der Entwicklungsphase von Organen Schäden besonders gravierend sind und häufiger nicht umkehrbare Folgen haben können. Körpereigene Schutzfunktionen und Barrieren sind noch nicht vollständig ausgebildet. Ungeklärte Risiken dürfen nicht zu ihren Lasten gehen. Sie benötigen den besonderen Schutz des Gesetzgebers.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit neuen Techniken durch zuständige Stellen, PädagogInnen, Eltern und Kinder ist dringend notwendig, um unsere Kinder jetzt und in Zukunft vor Schaden zu bewahren. Der BUND gibt Hilfestellungen, welche Möglichkeiten es gibt, insbesondere Kinder und Jugendliche weitgehend vor den Risiken der elektromagnetischen Strahlung zu schützen.

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Mobilfunkstrahlung – ein besonderes Risiko für Kinder und Jugendliche

Titelbild Flyer Mobilfunkstrahlung

Der kindliche und jugendliche Organismus reagiert grundsätzlich empfindlicher auf die Strahlung von Babyphonen, DECT-Schnurlostelefonen, WLAN-Computern und -Routern, Handys und Mobilfunkantennen als der von Erwachsenen.

Zum Beispiel nimmt der Kopf eines Kindes aufgrund seiner geringen Größe und der dünneren Schädelknochen viel mehr Strahlung auf als der eines Erwachsenen. Das bedeutet, dass auch tiefer liegende Areale im Gehirn bestrahlt werden, die besonders empfindlich sind.

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Deutschlands jährliche Abfallmenge

BUND-Hintergrund

Titelbild BUND-Hintergrund

Schutz vor nieder­frequenten magne­tischen Wechsel­feldern bei Hoch­span­nungsfrei­leitungen und Erdkabeln

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