Inzwischen hat sich schon zum zweiten Mal Nachwuchs eingestellt, am 2. April 2009, wurde wieder ein kleiner Hengst geboren. Mit ihm weiden nun eine Stute, ein Hengst und vier Wallache im Kerngebiet des ehemaligen Tagebaus und sorgen dafür, dass das Offenland und somit der Strukturreichtum in der Goitzsche erhalten bleiben.
Bildergalerie zum kleinen Hengst
Für die Ponys konnten auch Paten gewonnen werden: Regionale Wirtschaftsunternehmen und Honoratioren beteiligen sich an der Flächenpacht, an den Kosten für die Elektrozäune und für den Tierarzt.
Die Exmoor- Ponys bleiben das ganze Jahr über auf der Weide, denn es sind keine ausgewilderten Hauspferde, sondern echte Wildpferde, die sich im Südwesten Englands seit Jahrhunderten ohne menschliches Zutun vermehren. Dort leben sie in einer sehr hügligen, landwirtschaftlich nur schwer nutzbaren Landschaft, in der Ginster, Heide und Büsche vorherrschen.