Biosphärenreservate im BUND-Check

Biosphärenreservate in Deutschland, Karte: Lencer, www.wikipedia.de

Vor genau 40 Jahren gründete die UNESCO das Umweltprogramm "Der Mensch und die Biosphäre". Auf seiner Grundlage entstanden bis heute 580 Biosphären­reservate in 114 Ländern, 15 davon in Deutschland. Ihr vorrangiges Ziel ist das harmonische Miteinander von Wirtschaft, Ökologie und Sozialem. Dafür sind die Biosphärenreservate überall auf der Welt räumlich in die drei Zonen Kernzone, Pflegezone und Entwicklungszone gegliedert.

Die Bewohner eines Biosphärenreservats sollten die Chance ergreifen und das Konzept der Nachhaltigkeit unterstützen. Dazu Walter Hirche, Präsident der deutschen UNESCO-Kommission: "Für nachhaltige Entwicklung gibt es kein Patentrezept. An möglichst vielen Stellen unseres Planeten sind daher Räume für Experimente und für das Lernen nachhaltigen Wirtschaftens unter Realbedingungen gefragt. Diese Räume sind die Biosphärenreservate." 

Biosphärenreservate dienen also im Einzelnen

  • der Bewahrung von Landschaften, den Ökosystemen, der Artenvielfalt und genetischer Vielfalt
  • der Förderung einer soziokulturell, ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Entwicklung
  • als modellhafte Projekte der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie der Forschung und Umweltbeobachtung

Im BUNDmagazin porträtiert der BUND deutsche Biosphärenreservate als Schutzgebiete mit einer vielschichtigen Mission. Den Anfang machten die Schwäbische Alb, es folgten die Flusslandschaft Elbe, die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und der Pfälzerwald. Weitere Porträts werden folgen.



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