Ursprünglich aus Ostasien kommend, wurde er als Zier- und Futterpflanze (für Pferde und Kühe) 1825 nach Europa gebracht. Auch er breitete sich explosionsartig aus, vor allem über lang reichende Wurzelsprosse an Flussufern entlang, aber auch durch kleine Teile der Stängel, die überall anwachsen können. Durch seine Höhe von bis zu vier Metern und das dichte Blätterdach behindert er den Aufwuchs anderer Pflanzen und hat sich gegen die einheimische Flora durchgesetzt.
Von den Bestrebungen, den Staudenknöterich zur Biomassegewinnung einzusetzen ist dringend abzuraten. Zwar erscheint er durch seine enorme Wuchsleistung als perfekter Kandidat, doch sind die Folgeschäden kaum wiedergutzumachen. Einmal kontaminierte Felder sind nur schwer wieder für den Anbau anderer Pflanzen nutzbar, da die Rhizome bis zu zwei Meter tief reichen und es einen immensen Aufwand verursacht, diese wieder zu entfernen. Mindestens achtmalige Mahd, Schafbeweidung oder Weidenspreitanlagen werden für seine Eindämmung benötigt. 34 bis 41 Mio. EUR werden jährlich deutschlandweit zur Bekämpfung ausgegeben.