Durch nanostrukturierte Beschichtungen von Hosen oder Jacken wird eine schmutz-, fett- oder wasserabweisende Wirkung erzielt. Welche Stoffe genau in den Textilien enthalten sind, wird meist nicht veröffentlicht. Einige Hersteller geben an, dass die Beschichtungen wasserbasierend oder auch alkoholhaltig sind, die eingesetzten Nanopartikel bestünden aus Keramik, Diamant, Silber und Glas.
Zudem wird bereits an der Entwicklung von sehr leichten, gleichzeitig flexiblen und festen Kleidungsstücken aus Stoffen mit Kohlenstoff-Nanoröhrchen gearbeitet.
Zahlreiche Hersteller für Outdoor-Ausrüstung wie Blackbear, Seidensticker oder Mammut bieten bereits Textilien mit Nanomaterialien an. Vertrieben werden die Produkte in Deutschland unter anderem über Globetrotter, Niemeyer (Segelausrüstung), Karstadt oder Kaufhof. Jack Wolfskin hat sich aufgrund der ungewissen Risiken mittlerweile aus dem Verkauf von Nano-Textilien zurückgezogen.
Im Angebot sind zudem verschiedene Nano-Imprägniersprays für Schuhe und Kleidung, die Nässe und Schmutz fernhalten sollen.