Gesundheitsgefahren durch Nanopartikel in Laserdruckern und Kopierern

Tonerkartusche, Foto: iStockphoto, alexandrumagurean

Laserdrucker und Kopierer können für den Menschen, insbesondere für Kinder, eine gesundheitliche Belastung darstellen. Schadstoffe, Feinstäube und Nanopartikel können ungefiltert über die Luftemission der Geräte in die Atemluft gelangen. Unter anderem wird Industrieruß (Carbon Black) mit einer Größendimension der Primärpartikel von 5 bis 500 nm, als Schwarzpigment in Farben, Tuschen, Tonern und Lacken eingesetzt (Sondergutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) 2011, Vorsorgestrategien für Nanomaterialien).

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erklärte 2008, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die Exposition gegenüber Emissionen aus Büromaschinen nicht ausgeschlossen werden können. Zwar sind nach den bisher vorliegenden Daten keine schwerwiegenden Gesundheitsschäden beobachtet worden, jedoch sieht es das BfR als vordringlich an, weitere Studien durchzuführen, mit dem Ziel die physikalische und chemische Identität der gemessenen Partikel aufzuklären.

Auch bei den Herstellern kann man in den Sicherheitsdatenblättern Warnhinweise finden. So werden bei der Einatmung größerer Mengen mögliche Lungenschädigungen eingeräumt (z. B. Sicherheitsdatenblatt für Kyocera, Toner TK-170).

Schutz gegen Toneremissionen

Bester Schutz ist der Umstieg auf Tintenstrahldrucker. Falls die Entfernung des Tonerdruckers aus dem Umfeld nicht möglich ist, sollte die Belastung minimiert werden, indem unnötiges Drucken vermieden wird (auch im Sinne des Umweltschutzes), der Raum so oft wie möglich gelüftet wird, die Geräte bei Nichtnutzung ausgeschaltet sind und man sich während des Druckens (vor allem umfangreicher Dokumente) nicht im Raum befindet.

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