Was ist Nanotechnologie und wo kommt sie zum Einsatz?

Die Nanotechnologie per se gibt es eigentlich gar nicht. Vielmehr werden unter dem Begriff unterschiedliche Technologien aus den Bereichen Physik, Biologie und Chemie zusammengefasst. Ihnen ist gemein, dass sie synthetisch hergestellte Nanomaterialien einsetzen, um deren größenspezifische Eigenschaften zu nutzen.

Anwendungen der Nanotechnik: Teddy: photocase/Jo.Sephine, Reifen: photocase/Dan Kuta, Farbrolle, Pillen: © Sigrid / PIXELIO
Nanomaterialien sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen, werden aber schon oft verwendet. Pillen: © Sigrid / PIXELIO

Nanoprodukte im Alltag

Auch alltägliche Produkte für Verbraucher können Nanomaterialien enthalten. So reicht die Palette von Wandfarben über Tierpflegemittel bis hin zu Zahnpasta. Bisher gibt es jedoch keine Verpflichtung der Hersteller die Verwendung von Nanomaterialien an eine staatliche Stelle zu melden oder auf Verbraucherprodukten zu kennzeichnen. Lediglich für die Verwendung in Kosmetika hat die EU bereits eine Kennzeichnungspflicht beschlossen, doch auch diese gilt erst ab 2013.

Deshalb hat der BUND eine eigene Produktdatenbank erstellt, mit der sich VerbraucherInnen über Nanoprodukte informieren können. Rund 200 Produkte sind in dieser Produkt-Datenbank bislang zu finden.

Zu einigen wichtigen Anwendungsbereichen haben wir weitergehende Informationen für Sie zusammengestellt :



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