Durch die geringe Größe und die damit verbundene Oberflächenvergrößerung weisen Nanomaterialien häufig andere chemische Eigenschaften auf als größere Teilchen desselben Stoffes. Damit verändern sich auch ihre Auswirkungen auf den Menschen. Über vielfältige Wege können Nanomaterialien in den Körper gelangen und auch innerhalb des Körpers wichtige Schutzbarrieren überwinden. Schädigungen am Erbgut, Entzündungen und Organschäden könnten die Folge sein.
Bislang gibt es allerdings nur wenige Informationen über die Belastungen und die potentiellen Gesundheitsgefährdungen durch Stoffe in Nanogröße. Keiner kann voraussagen, ob die Stoffe in größeren Mengen giftig oder krebserregend wirken. Auch über Langzeitschäden sind kaum wissenschaftliche Untersuchungen vorhanden.