Der BUND wird aktiv gegen Müll im Meer

Plastikflasche am Strand; Foto: © cfalk / PIXELIO
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Jeden Tag wird an der Nordseeküste Abfall, vor allem Plastikmüll, angeschwemmt. Der BUND veranstaltet jährlich Strandaufräumaktionen. Dabei sollen zum einen Daten über die Herkunft der Abfälle gesammelt werden. Mit einem Erfassungsbogen wird der Müll bestimmt und quantifiziert. Die Ergebnisse laufen in ein europaweites Monitoring-Programm innerhalb des OSPAR-Abkommens. Durch wissenschaftliche Daten lassen sich die Quellen der Abfälle genauer bestimmen und politische Forderungen präziser formulieren.

Zum anderen möchte der BUND mit weiteren Aktionen auf die Missstände aufmerksam machen. So können Müllteile in Kunst und Mahnmal zugleich verwandelt werden. Oder die Plastikteile, die bei sachgerechter Entsorgung noch hätten recycelt werden können, mit Ton und Kamera bis zu ihrer Verbrennung auf der Mülldeponie begleitet werden. 

Machen Sie mit!

Schließen Sie sich an, wenn der BUND zur Strandreinigung aufruft! Wir wollen nicht nur am internationalen "Beach Clean Up Day" Küstenabschnitte vom Müll befreien, sondern auch bei weiteren Strandaufräumaktionen, über sowie unter Wasser. Damit der Müll nicht einfach nur gesammelt und entsorgt wird, sondern auch Strategien zur Vermeidung und Reduzierung entwickelt werden können, verbindet der BUND diese Aktionen mit dem OSPAR-Monitoring-Programm. Ein Fragebogen soll erfassen, was angespült wird und woher der Müll stammt. Dies wird in die europaweite Studie integriert und in Zukunft helfen, präzisere Forderungen zu stellen.


Oder veranstalten Sie ihre eigene Aktion mit dem OSPAR-Erfassungsbogen. Dokumentieren Sie regelmäßig oder einmalig. An den Küsten oder unter Wasser. Das Wichtigste ist, Verantwortung zu übernehmen und zu handeln!



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BUND-Kampagne gegen die Vermülllung der Meere

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