Schiffslärm stört Kommunikation von Fischen und Meeressäugern

Auch der Lärm, den die Schiffen verursachen, ist eine Art der Emission. Schall breitet sich im Wasser viermal schneller und vor allem viel weiter aus als in der Luft. Jeder, der schon einmal in einem Maschineraum eines größeren Schiffes stand, weiß, dass es dort nicht gerade leise zugeht. Das führt in den vielbefahren Meeren zu einer Dauergeräuschbelastung – in etwa vergleichbar mit der einer Autobahn vor der eigenen Haustür.

Für besonders lauten Krach sorgen allerdings Bauaktivitäten, Sand- und Kiesabbau und seismische Messungen bei der Erdölexploration. Gebiete mit solchen Aktivitäten werden von vielen Tieren fluchtartig verlassen.

Wie sich der ständige Lärm auf die Meeressäuger – besonders die mit akustischen Signalen kommunizierenden Wale und Delphine – auswirkt, ist noch weitestgehend unbekannt. Vergessen wird häufig, dass auch viele Fische sich mit Hilfe von Lauten verständigen. Bestes Beispiel ist der Knurrhahn, der daher sogar seinen Namen hat.



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