Neben dem im Abschnitt Müll beschriebenen Folgen führt das zu teilweise grotesken Situationen. So finden Fischer mitten auf der Ostsee manchmal alte Autowracks in ihren Netzen. Sie stammen meist von Autotransporten Richtung Osten, die die fertig ausgeschlachteten Wagen einfach über Bord geworfen haben.
Auch heute noch melden Satelliten regelmäßig kleinere Ölteppiche auf den Meeren. Neben Unfällen und Lecks ist verschmutztes Reinigungswasser häufig die Ursache. Nach dem Ausspülen der Öltanks wird das stark verschmutze Wasser einfach zurück ins Meer abgelassen.
Diese kleinen Ölteppiche gefährden vor allem Vögel und Meeressäuger. Eine bessere Verfolgung und Überwachung hat endlich zu einem Rückgang dieser illegalen Praxis geführt.
Ungefähr zehn Prozent der weltweit produzierten Plastikprodukte landen irgendwann im Ozean. Rund 18.000 Plastikteile schwimmen Schätzungen zufolge in jedem Quadratkilometer Meer. 100 Millionen Tonnen schließen sich bisher in zum Teil riesigen schwimmenden Müllteppichen zusammen. Der größte Müllwirbel liegt im Pazifik und hat schon die Fläche Mitteleuropas erreicht.
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