In der Fischereipolitik ist ein Umdenken unvermeidbar. Denn geht es weiter wie bisher, so prophezeien Wissenschaftler/innen, werden die Fischbestände zusammenbrechen.
Aber auch Verbraucher und Verbraucherinnen haben die Möglichkeit, Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Meere zu nehmen. Sie können durch ihr Konsumverhalten vermeiden, dass überfischte Arten auf unseren Tellern landen. Welche das sind, erfahren Sie hier:
BUND-Forderungen
Aber auch politisch bedarf es dringend einer neuen Weichenstellung für eine nachhaltige Fischerei. Daher fordert der BUND:
- Reduzierung der Fangquoten. Die Fangquoten müssen sich zu mindest an die wissenschaftlichen Empfehlungen der ICES halten.
- Fangverbot ("No-take-zone") in NATURA-2000- und OSPAR-Meeresschutzgebieten)
- Nachhaltiges Fischereimanagement um No-take-zones.
- Verbot von Boddenschleppnetzen
- Verpflichtender Einsatz neuer Techniken zur Reduzierung von Beifang (Pinger, Smartnets)
- Anlandung und Nutzung von Beifang
- Bessere Kontrollen der angelandeten Fischmenge, um die illegale Fischerei einzudämmen
- Aktive Bekämpfung der illegalen Fischerei