Empfänger von Exportsubventionen sind Zucker- Milch- und Fleisch-Konzerne, z.B. Vion, Deutschlands größter Fleischvermarkter, der 2005 für Rindfleisch-Exporte 6,7 Millionen Euro erhielt. Weitere Subventionsempfänger sind Nestlé mit 48 Millionen Euro im Jahr 2005. Diese Dumpingexporte schaden besonders Bauern in Entwicklungsländern, weil mit ihnen die Märkte des Südens überflutet und regionale Produkte verdrängt werden.
Aktuell will die EU die Agrarpolitik reformieren. Der BUND fordert, die Gelder für die Agrarwirtschaft konsequent an konkrete Ziele zu koppeln.