Mit Holz heizen – bei optimaler Energienutzung

Das größte Potenzial der Biomasse liegt in der Waldwirtschaft: Ob Restholz aus Durchforstung und Nutzholzeinschlag, ob Abfälle aus Tischlereien und Sägewerken oder aus der Möbelindustrie – der BUND ist für die Verwertung von Holz als Biomasse.

Brennholz Foto: © Rainer Sturm / PIXELIO
Wird in Deutschland immer beliebter: Heizen mit Holz. © Rainer Sturm / PIXELIO

Naturnahe Waldwirtschaft darf nicht gefährdet werden

Die Voraussetzung ist allerdings eine naturnahe Waldwirtschaft, die je nach Standort verschiedene Kriterien erfüllen muss: die Mischung von verschiedenen Baumarten aller Altersstufen (Mischwald), eine hohe Biodiversität und die Reservierung von Waldanteilen für Totholzprogramme.

Es darf nicht mehr Holz bzw. Energie aus dem Wald entnommen werden als kurz- oder langfristig nachwachsen kann. Nur in dem Maße, wie das Nachwachsen und somit der Ersatz der entnommenen Biomasse gewährleistet wird, kann Holz als nachhaltiger und erneuerbarer Energieträger bezeichnet werden.

Keine Intensivholzplantagen

Die große Nachfrage nach Holz darf nicht dazu führen, dass immer mehr schnell wachsende Monokulturen entstehen. Solche Kulturen – oft mit nicht-heimischen Gehölzen – gehen zu Lasten funktionierender Waldbiotope; ihnen fallen zum Beispiel ökologisch wertvolle Totholzreste zum Opfer. Bisher nicht wirtschaftlich zu verwertende (Altholz-)Bestände dürfen nicht übernutzt werden.

Fazit: Holz ist besser als Öl und Erdgas

Der BUND sieht die Umstellung von Öl- oder Erdgasheizanlagen auf Holz positiv. Um aber die energetisch beste Ausnutzung der Biomasse und die größte CO2-Minderung zu erreichen, muss die Kraft-Wärme-Kopplung Priorität haben. Daher befürwortet der BUND den Ausbau größerer Versorgungseinheiten durch Nahwärmenetze und Blockheizwerke, die neben Wärme auch Strom erzeugen.



Jetzt online BUND-Mitglied werden!, © www.photocase.com / mr nico
Jetzt online spenden, © istock.com/johnnorth

Jetzt Fan werden auf www.facebook.com/bund.bundesverband   Folgen Sie uns auch auf www.youtube.com/bundgermany   Folgen Sie uns auch auf www.twitter.com/BUND_net   Abonnieren Sie unseren RSS-Feed

Broschüre: Die Lügen der Agrarindustrie

Newsletter "Biodiversität"

BUND-Agrar-Spot

Gefördert von der EU   
Großansicht und mehr...

Suche