Stromkonzerne behaupten: „Die erneuerbaren Energien liefern keine Grundlast und können deshalb unsere Stromversorgung nicht übernehmen.“

BUND: Notwendig sind kleine, flexible Kraftwerke, die auf Versorgungsschwankungen reagieren können.

Als zentrales Argument für den Neubau von Kohlekraftwerken und den Weiterbetrieb der AKW wird von den Stromkonzernen immer wieder die Notwendigkeit einer Grundlastversorgung ins Feld geführt – ein Beleg dafür, dass die großen Energiekonzerne immer noch in den Strukturen von gestern denken. Notwendig sind kleine, flexible Kraftwerke, die auf Versorgungsschwankungen reagieren können. Dies können zunächst vor allem Gas-Kraftwerke sein. Kohle- und Atomkraftwerke dagegen sind diesen Anforderungen nicht gewachsen, weil sie darauf ausgelegt sind, rund um die Uhr die gleiche Menge Strom zu produzieren. Ziel muss aber sein, dass die verschiedenen erneuerbaren Energien sich gegenseitig „regeln“ und eine kontinuierliche Stromversorgung ermöglichen. Wie das funktioniert, wird gerade im Projekt „Regeneratives Kombikraftwerk“ in der Praxis erprobt. Außerdem wird es in den nächsten Jahren darum gehen, ausreichend Speicher für die Zeiten bereitzustellen, in denen viel Wind weht.

Denn das Energieversorgungssystem der Zukunft muss sich an der Windkraft orientieren.



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