Die von den US-amerikanischen Firmen „URS Corporation“ und „NRG Energy“ aufgekaufte Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) plant seit dem Jahr 2006 den Bau eines neuen Braunkohlekraftwerks in Profen. Ursprünglich wollte sich der Energiekonzern EnBW am Kraftwerksbau beteiligen. Doch als die Bundesregierung eine Bevorzugung der Braunkohle beim Emissionsrechtehandel beendete, stieg EnBW im März 2007 aus der Planung aus. Denn, die bei einem CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne zu erwartenden Mehrkosten von etwa 110 Millionen Euro pro Jahr stellten die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks in Frage.