Den Großteil der Biomasse macht Holz aus, das in Form von Stückholz, Pellets oder Hackschnitzeln verbrannt wird. Bioabfall wie Gülle kann zur Produktion von Biogas genutzt werden. Außerdem kann Biomasse als Pflanzentreibstoff – Ethanol aus Zuckerpflanzen, Biodiesel aus Raps – genutzt werden.
Doch auch bei der Biomassenutzung lauert eine Reihe von Problemen. So wird Tag für Tag Regenwald dem Anbau von Energiepflanzen geopfert, was dem Klimaschutz alles andere als zuträglich ist, ganz zu schweigen von den sozialen Problemen.
Auch mangelnde Energieeffizienz macht die Biomassenutzung vor allem als Treibstoff schwierig. Derzeit nutzen gängige Motoren nur 15-20 Prozent der Energie im Sprit oder Gas, der Rest geht verloren. Außerdem verbrauchen intensiver Anbau, Transport und Verarbeitung der Pflanzen zu Treibstoffen nicht selten die Energie, die eigentlich mit den nachwachsenden Treibstoffen gewonnen werden sollte. Für den Schutz des Klimas ist damit nichts gewonnen.