Klimaschutz und Energiepolitik

Malerei zweier Kinder, die die Welt umarmen; Foto: CC BY-NC-SA 2.0 / UNDP in Europe and Central Asia

Auch wenn andere Themen den Klimawandel in der öffentlichen Debatte verdrängt haben – es gibt ihn immer noch. An manchen Orten der Welt ist er schon spür- und sichtbar; zum Beispiel in Honduras, wo die Verschiebung der Jahreszeiten die landwirtschaftlichen Abläufe durcheinanderbringt oder in der Arktis, wo jeden Sommer größere Flächen Eis schmelzen.

Und auch bei uns nehmen extreme Wetterereignisse und Dürren zu. Die globale Durchschnittstemperatur an der Erdoberfläche stieg bereits um 0,74 Grad Celsius. Je wärmer es wird, desto höher ist das Risiko unumkehrbarer Folgen. Daher ist die Verminderung des menschengemachten CO2-Austoßes für den BUND ein zentrales Anliegen. Da 41 Prozent der CO2-Emissionen auf den Energiesektor zurückzuführen sind, steht die Energiewende für uns hierbei an erster Stelle. Aber auch den Verkehrssektor, der mit 16 Prozent zu den deutschen Emissionen beiträgt, die Industrie, die zwölf Prozent der Emissionen verantwortet und die privaten Haushalte, die immerhin noch neun Prozent beitragen, haben wir im Blick.

Anti-Kohle-Demonstration: "Keine Zukunft mit der Kohle!"

Demoplakat

Seit Jahrzehnten kämpfen die Menschen in der Lausitz erfolgreich gegen die Braunkohle und gegen neue Tagebaue. Am 14. Mai ruft der BUND erneut zu einer bunten Anti-Kohle-Demo in der Lausitz auf. Der Widerstand gegen die Kohle ist breit und kommt aus der Mitte der Gesellschaft!

Kommen auch Sie zur Demo!

"Nein zu Fracking!"-Protestaktion vor dem Bundestag

Protest für ein Fracking-Verbot. Foto: Jakob Huber / CC BY-NC 2.0 / campact

Fracking ist mit unkalkulierbaren Risiken für Mensch und Natur verbunden. Die negativen Auswirkungen auf die Umwelt und insbesondere auf das Grund- und Trinkwasser sind  bis heute nicht sicher einschätzbar. Anlässlich der Bundestagsabstimmung über zwei Fracking-Verbotsanträge hat der BUND die Abgeordneten aufgefordert, Fracking in Deutschland zu verbieten. Mehr...

EEG-Reform droht der Energiewende einen schweren Schlag zu verpassen

Onshore-Windanlage, Foto: David Hense, fotolia.com

Der Ausbau der Erneuerbaren kommt in Deutschland nicht schnell genug voran, um unsere Klimaziele zu erreichen. Anstatt jedoch die Energiewende zu beschleunigen, tritt die Bundesregierung mit ihrem Vorschlag zur EEG-Reform noch weiter auf die Bremse. So soll z.B. sichergestellt werden, dass in zehn Jahren noch mehr als die Hälfte der Stromversorgung aus fossilen Quellen stammt. Mehr...

Massive Schäden durch giftigen Bohrschlamm

Schlammgrube, Foto: Joshua Doubek / CC BY-SA 3.0 / wikimedia commons

335.000 Tonnen giftiger Bohrschlamm – "nur" ein weiteres Beispiel für die massiven Umweltschäden, die von der Öl- und Gasindustrie erzeugt werden. Ein Fracking-Erlaubnisgesetz würde solche Schäden sogar noch verviel­fachen. Industrie und Behörden sind aber schon jetzt mit den Altlasten überfordert. Der BUND kämpft daher für ein generelles Frackingverbot. Mehr...

BUND fordert Ausstieg aus Braunkohleverstromung

Protest gegen Braunkohle; Foto: Jakob Huber

Die Bundesregierung will den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent und bis zum Jahr 2050 um 90 Prozent senken. Dies kann nur gelingen, wenn der Ausstieg aus der Braunkohle so schnell wie möglich gelingt. Deshalb hat der BUND einen Plan zum vorzeitigen Abschalten der ältesten Braunkohlemeiler vorgelegt. Mehr...



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