Klimaschutz und Energiepolitik

Malerei zweier Kinder, die die Welt umarmen; Foto: CC BY-NC-SA 2.0 / UNDP in Europe and Central Asia

Dringender denn je brauchen wir Klimaschutz. Denn Hitzewellen, Stürme, Dürreperioden und Überschwemmungen nehmen in allen Teilen der Welt zu. 2015 war das wärmste Jahr seit Beginn regelmäßiger Messungen, charakterisiert durch ungewöhnlich viele Unwetter wie Gewitterstürme, Starkregen und Tornados. 2015 hat 2014 als wärmstes Jahr abgelöst und wird sehr wahrscheinlich von 2016 als noch wärmeres Jahr abgelöst werden. Ein besorgniserregender Negativrekord jagt den anderen.

Die Prognosen des UN-Klimarats sowie aktuelle Entwicklungen sind alarmierend: In immer mehr Ländern scheint eine Anpassung an den Klimawandel nicht mehr möglich, Menschen müssen umgesiedelt werden, weil Küstenregionen und kleine, tiefliegende Inseln schon jetzt nicht mehr bewohnbar sind.

Die Politik wird dieser Problemlage nicht gerecht: Deutschland hat sich von der Rolle des internationalen Vorreiters verabschiedet. Die Bundesregierung diskreditiert die erfolgreiche Energiewende und bremst den Ausbau von Wind und Sonne aus. Die EU schreibt ihre unzureichende Politik fort.

Der BUND setzt sich dafür ein, dass im Klimaschutz die Politik des "Weiter so" abgelöst wird von einem "Jetzt aber richtig!" Dazu gehört: der Ausstieg aus der Kohlekraft, eine radikale Reform des Emissionshandels, ein wirkungsvolles internationales Klimaabkommen, das Verhindern von Fracking, die Reduzierung von Emissionen im Verkehrsbereich und ein Ende der Energieverschwendung. 

Aktiver Klimaschutz ist Naturschutz. Gelingt es uns, die Erderwärmung zu minimieren, können wir die Verschiebung von Klimazonen, die Migration oder den Verlust von Arten und Habitaten noch verhindern.

EEG-Reform verpasst der Energiewende einen schweren Schlag

Onshore-Windanlage, Foto: David Hense, fotolia.com

Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist ein klarer Verstoß gegen die Beschlüsse des Pariser Weltklimagipfels. Sie deckelt den Ausbau der Erneuerbaren auf maximal 45 Prozent und garantiert der klimaschädlichen Kohle für die nächsten zehn Jahre über 50 Prozent Anteil an der Stromversorgung. Das neue EEG ist daher eine Klimaschutzbremse. Mehr...

BUND fordert konsequentes Frackingverbot

Der BUND fordert ein konsequentes Frackingverbot

Am 24.6.2016 hat der Deutsche Bundestag ein Fracking-Erlaubnis-Gesetz verabschiedet. Damit wird eine Hochrisikotechnologie erlaubt, die Erdbeben auslösen kann, zur Verunreinigung des Grund- und Trinkwassers führt und die Ära der fossilen Brennstoffe verlängert. Mehr...

BUND fordert Ausstieg aus Braunkohleverstromung

Protest gegen Braunkohle; Foto: Jakob Huber

Die Bundesregierung will den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent und bis zum Jahr 2050 um 90 Prozent senken. Dies kann nur gelingen, wenn der Ausstieg aus der Braunkohle so schnell wie möglich gelingt. Deshalb hat der BUND einen Plan zum vorzeitigen Abschalten der ältesten Braunkohlemeiler vorgelegt. Mehr...



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