Die EU importiert jährlich mehr als 34 Millionen Tonnen Futter-Soja, um in industriellen Mastställen weit mehr Fleisch zu produzieren als hierzulande gegessen werden kann. Diese Massentierhaltung ist eine Hauptursache für Klima-, Wasser- und Bodenbelastungen. Die Haltungsbedingungen verursachen vielfaches Tierleid. In den Herkunftsländern der meist gentechnisch veränderten Soja, vor allem in Südamerika, werden oft große Mengen hochgiftiger Herbizide versprüht. Die Menschen, die in den "Soja-Gebieten" leben, besonders Kinder, leiden massiv unter den Vergiftungen. Mit Friends of the Earth zeigen wir in Studien die verheerenden Auswirkungen von Sojaplantagen in armen Ländern, die für die europäische Massentierhaltung ausgeweitet werden. Der BUND fordert von Brüssel und Berlin den Boom der Fleischproduktion zu stoppen, statt zu subventionieren.