Klimawandel – von den Alpen bis zur Südsee

Eisbär, Foto: Getty-Images
Im offenen Wasser gelingt es Eisbären kaum, Robben zu erbeuten.

Wenn das Packeis immer früher taut, bleibt den Eisbären nicht genügend Zeit, um sich das überlebensnotwendige Fettpolster anzufressen. Eisbären sind zwar hervorragende Schwimmer, jagen aber können sie im Wasser nicht. Und so gehen die Tiere stets schlechter vorbereitet in den Sommer. Die Folge: Schon jetzt haben die Eisbären weniger Nachwuchs, und immer weniger Jungtiere überleben.

Für die Menschen am Horn von Afrika sind die immer längeren Trockenperioden in dieser sowieso schon sehr unwirtlichen Gegend dramatisch. Die Wege, die die Turkmanen und andere Nomadenvölker zurücklegen müssen, um Wasser und Weidegründe zu finden, werden mit jedem Tag, den der Regen ausbleibt, länger.

Zu viel Wasser hingegen bringt El Niño an die Küste von Südamerika. Dieses Klimaphänomen verursacht heftige Fluten, die den fruchtbaren Mutterboden mit sich reißen und Hunderttausende obdachlos machen.

Dies sind nur einige der schon heute zu beobachtenden Folgen des Klimawandels. Weitere Brennpunkte sind die Alpen, Australien, China, Lateinamerika, Nordamerika, Südeuropa und die Südsee.



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