Umweltprobleme sind grenzenlos

Umweltprobleme machen vor Grenzen nicht halt. Der Klimawandel, der Verlust von Arten und Lebensräumen oder die Zerstörung der Ozonschicht betreffen alle Menschen auf dem Globus. Allerdings nicht alle gleich stark. Viele Klimafolgen erscheinen im reichen Europa vielleicht nur ärgerlich – zum Beispiel ein verregneter Winter oder ein schneeloses Skigebiet. Menschen in ärmeren Regionen können durch Dürren oder Hochwasser hingegen ihre Lebensgrundlage verlieren. 

Die Folgen der Umweltzerstörung breiten sich grenzenlos aus – und auch die Verursacher sind weltweit zu finden. Global agierende Konzerne und der internationale Handel versorgen uns mit Produkten, für die in den Herkunftsländern oftmals Menschen und Natur ausgebeutet wurden. Durch den grenzüberschreitenden Waren- und Personenverkehr wird enorm viel CO2 ausgestoßen. Futtermittel für europäische Agrarfabriken werden auf ehemaligen Regenwaldflächen im Amazonas angebaut.

Nnimmo Bassey bei der Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 (COP15), wo ihm der Zutritt verwehrt wurde; Foto: Friends of the Earth International

Aus diesem Grund sind internationale Umweltschutzabkommen notwendig. Eine wichtige Ebene ist die Europäische Union, die für 27 Länder verbindliche Gesetze verabschieden kann. Andere wichtige umweltpolitische Rahmenbedingungen – wie die Klimarahmen­konvention und die Konvention über die biologischen Vielfalt – werden auf internationalen Konferenzen beschlossen.

Um die Politik auf diesen Ebenen zu beeinflussen und viel für die Umwelt zu erreichen, müssen Umweltverbände auch international aktiv sein. Der BUND ist Mitglied bei Friends of the Earth, einem internationalen Umweltschutznetzwerk.

Wir mischen uns in politische Entscheidungen auf EU- oder globaler Ebene ein. Wir fordern Gerechtigkeit für die Menschen, die unter globalen Umweltproblemen am meisten leiden, obwohl sie oft am wenigsten dazu beigetragen. Wir stärken einander durch Kooperationen in einem Netzwerk aus 70 Umwelt- und Naturschutzgruppen weltweit – Friends of the Earth.

 



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