Umweltprobleme sind grenzenlos

Umweltprobleme machen vor Grenzen nicht halt. Der Klimawandel, der Verlust von Arten und Lebensräumen oder die Zerstörung der Ozonschicht betreffen alle Menschen auf dem Globus. Allerdings nicht alle gleich stark. Viele Klimafolgen erscheinen im reichen Europa vielleicht nur ärgerlich – zum Beispiel ein verregneter Winter oder ein schneeloses Skigebiet. Menschen in ärmeren Regionen können durch Dürren oder Hochwasser hingegen ihre Lebensgrundlage verlieren. 

Die Folgen der Umweltzerstörung breiten sich grenzenlos aus – und auch die Verursacher sind weltweit zu finden. Global agierende Konzerne und der internationale Handel versorgen uns mit Produkten, für die in den Herkunftsländern oftmals Menschen und Natur ausgebeutet wurden. Durch den grenzüberschreitenden Waren- und Personenverkehr wird enorm viel CO2 ausgestoßen. Futtermittel für europäische Agrarfabriken werden auf ehemaligen Regenwaldflächen im Amazonas angebaut.

Freihandelsabkommen TTIP und CETA

Mit TTIP dürfen Schweine nicht nur weiterhin auf engstem Raum eingepfercht in einer Mastanlage gehalten werden, wie auf diesem Bild zu sehen. Auch darf das Fleisch von geklonten Tieren als Lebensmittel gehandelt werden. Foto: Gioanola / Nasi di maiali / CC BY-SA 2.0 / flickr.com

Der BUND macht sich stark gegen die geplanten Frei­handelsabkommen TTIP und CETA. 3,28 Millionen Unter­schriften wurden an den EU-Parlamentspräsidenten überreicht, 250.000 Menschen waren in Berlin und 90.000 in Hannover auf den Straßen, um gegen die Abkommen zu demonstrieren. Wir fordern einen sozialen, ökologischen und gerechten Welthandel.

Zu TTIP, CETA und den BUND-Aktivitäten



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