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Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Luftbild vom Grünen Band zwischen Sachsen und Bayern, Foto: Klaus Leidorf
Das Grüne Band zwischen Sachsen und Bayern

Fast 40 Jahre lang war Deutschland geteilt. Die innerdeutsche Grenze wurde mit hohen Mauern, Stacheldraht und Wachtürmen streng bewacht. Viele Menschen verloren ihr Leben bei dem Versuch, sie zu überwinden. Familien und Freunde waren über Jahrzehnte getrennt.

Gleichzeitig gab diese Grenze der Natur eine Atempause. Sie wurde zum Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Mehr als 1.200 Tier- und Pflanzenarten der "Roten Liste der gefährdeten Arten" fanden hier einen Rückzugsraum. Einzigartige Busch- und Waldparadiese, Sümpfe und Heiden bilden heute ein einzigartiges, länderüber­greifendes "Verbundsystem" verschiedener Lebensräume – mit einer beeindruckenden Länge von rund 1.400 Kilometern.

Der BUND hat die Einzigartigkeit dieses Naturraums früh erkannt und engagiert sich seit den 70-er Jahren für die Region. Aus dem ehemaligen Todesstreifen wurde eine Lebenslinie – das Grüne Band.

  • Braunkehlchen auf Grenzpfahl, Foto: Th. Stephan
  • Der ehemalige Grenzstreifen bei Heldra in Thüringen, Foto: K. Leidorf
  • Wiedervereinigung in Mödlareuth Thüringen, Foto: A. Schaffner

25 Jahre Grünes Band – die Natur feiert

25 Jahre Grünes Band

Das Grüne Band hat sich während der vergangenen 25 Jahre zu einem der größten Naturschutzprojekte in Deutschland und Europa entwickelt – eine Erfolgsgeschichte mit Vorbild­charakter.

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2014 gibt es allen Grund zum Feiern. Der BUND hat in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen entlang des Grünen Bandes geplant. Zwei Kurzfilme berichten über das Projekt in Sachsen-Anhalt und in Thüringen. Die Chronik gibt einen guten Überblick über ein viertel Jahrhundert erfolgreiche Naturschutzgeschichte.

Das Grüne Band Deutschland

Ehemaliger Grenzpfosten am Grünen Band, Foto: Jürgen Stark

Wertvolle naturnahe Landschaften entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze drohten nach dem Mauerfall der Landwirtschaft und dem Bau von Straßen und Industriegebieten zum Opfer zu fallen. Bereits 13 Prozent der Ursprungsfläche sind auf diesem Wege zerstört worden. Der BUND engagiert sich darum auf vielfältige Weise dafür, den einzigartigen Lebensraum zu erhalten – etwa durch den Kauf von Flächen aus Privatbesitz. Mehr...

Gemeinsam erfolgreich

Wir wollen weitere Flächen sichern und so wertvolle Lebensräume für die Tier- und Pflanzenarten am Grünen Band erhalten. Um unsere Arbeit am Grünen Band Deutschland und Europa fortführen zu können, sind wir auf Ihre Untertützung angewiesen. 

Sie können beispielsweise mit der Übernahme einer Patenschaft helfen. Mehr...

  • Eis...dings, Foto: Reinhard Hölzl, Plakat: Publicis
  • Dings...maus; Foto: Bernd Fischer, Plakat: Publicis
  • Fisch...dings, Foto: Bernd Fischer, Plakat: Publicis


Grünes Band bewahren - mit einer Patenschaft

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