Der Gentech-Mais Mon 810 des US-Unternehmens Monsanto darf seit 1998 in der EU kommerziell angebaut werden. In Deutschland wurde der Anbau im April 2009 verboten – wegen zu großer Risiken für die Umwelt. Deutschland ist damit der sechste Mitgliedstaat, der ein Verbot ausgesprochen hat, nach Österreich, Ungarn, Griechenland, Frankreich und Luxemburg. Am 2. Februar 2011 erfolgte ein Anbauverbot in Bulgarien. Somit ist der Gentech-Mais derzeit in sieben Mitgliedstaaten verboten.
In das Erbgut des Maises wurde ein Gen des Bodenbakteriums Bacillus thuringensis (Bt) eingebaut. Dieses sorgt dafür, dass der Mais während der gesamten Vegetationsperiode und in allen seinen Teilen ein Gift produziert, durch welches die Darmwand des Maiszünslers geschädigt wird. Der Maiszünsler ist ein Schmetterling, der als Hauptschädling im Mais auftritt.