"Stop the crop" – neue Kampagne gestartet

Logo der Kampagne "Stop the crop"

Über 20 Gentech-Pflanzen warten in der EU auf eine Anbaugenehmigung. Einige davon haben das Zulassungsverfahren soweit durchlaufen, dass die Kommission sie ohne jede Vorwarnzeit sofort zulassen kann. Keine dieser Pflanzen wurde ausreichend auf ihre Sicherheit geprüft, alle haben sich in anderen Weltregionen als Fehlschläge erwiesen. Warum sie nicht auf Europas Äcker gehören, darüber informieren Friends of the Earth Europe und Corporate Europe Observatory. Mehr...

EU-Kommission will illegale Gentech-Produkte in unserem Essen

Hand mit genverändertem Soja

Nach Plänen der EU sollen künftig gentechnisch veränderte Organismen (GVO) ins Essen, die in der EU illegal sind. Damit wäre die sogenannte Nulltoleranz gekippt. Nach Druck des BUND stellt sich Verbraucherministerin Aigner den Plänen der EU-Kommission in den Weg und muss nun weitere EU-Staaten hinter sich bringen.

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Nach offenem Brief: Aigner unterstützt Nulltoleranz

Offener Verbändebrief für die Nulltoleranz

Der BUND hat am 24. Mai 2012 zusammen mit anderen Verbänden Bundesverbraucherschutzministerin Aigner aufgefordert, sich in Brüssel für den Erhalt der Nulltoleranz für illegale gentechnisch veränderte Organismen in Lebensmitteln einzusetzen. Am 7. Juni 2012 hat sie sich positioniert: Sie wird die Pläne der EU-Kommission, die Nulltoleranz aufzuheben, nicht unterstützen.

Lesen Sie hier den Brief der Verbände und den Antwortbrief der Ministerin.

Zulassungen stoppen: keine neuen Gentechnik-Pflanzen auf Europas Äckern!

Abbildung des Offener Briefs

Der BUND hat zusammen mit anderen Umweltverbänden einen offenen Brief an  Verbraucherministerin Ilse Aigner und Umweltminister Peter Altmaier verfasst. Die Forderung: keine weiteren riskanten Gen-Pflanzen zum Anbau zulassen! Die übergroße Mehrheit der Verbraucher lehnt Gentechnik im Essen und auf dem Acker ab.

Am 23. Juni antwortete die Verbraucherministerin auf den offenen Brief des BUND

Aussaat von Gentech-Saatgut illegal – BUND begrüßt Urteil zur Gentechnik

© M. Großmann / PIXELIO

Der BUND begrüßt das Urteil des Bundesverwaltungs­gerichts zur Gentechnik. Saatgut, das mit für den An­bau nicht zugelassenen gentechnisch veränder­ten Or­ganismen verunreinigt ist, darf nicht auf hiesigen Feldern wachsen. Wie bisher müssen Felder wieder umgepflügt werden, wenn sich erst nach dem Aussäen herausstellt, dass das Saatgut verunreinigt war. 

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Keine Gentechnik auf dem Acker

Aktionsgrafik "Keine Gentechnik auf dem Acker!", Foto: Wikipedia Commons, Montage: BUND

Kommentar des BUND zur Abstimmung des EU-Parlaments zur Gentechnik (5.7.2011)

Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnikexpertin: "Die Europaparlamentarier haben sich heute als Volksvertreter im besten Sinne erwiesen. Die EU-Staaten sollen rechtsverbindlich die Möglichkeit bekommen, ihr Territorium gentechnikfrei zu halten. Damit erfüllen die Abgeordneten den Wunsch der Mehrheit der EU-Bürger, die keine Gentechnik auf dem Acker und im Essen will. Jetzt müssen die Mitgliedstaaten und die EU-Kommission dem Beschluss des Parlaments zustimmen. Besonders Deutschland ist gefordert, seine Blockadehaltung aufzugeben. Bundeskanzlerin Merkel und Agrarministerin Aigner dürfen sich nicht länger in den Dienst großer Gentechfirmen wie der BASF stellen, sondern müssen sich in Brüssel für nationale Anbauverbote einsetzen."

Der BUND hat im Vorfeld unter anderem mit einem Appell an die Spitzen der fünf deutschen Fraktionen im Europaparlament erfolgreich Druck gemacht.

Urteil des Bundesverfassungsgerichts stärkt Verbraucher

'Ohne Gentechnik'-Logo mit Paragrafen-Zeichen

Die höchstrichterliche Bestätigung der Haftung bei gentechnischen Verunreinigungen von Nachbarfeldern ist ein großer Erfolg. Die Interessen der gentechnikfrei wirtschaftenden Landwirte und Lebensmittel­produzenten werden mit diesem Urteil gewahrt. Haften muss, wer genmanipulierte Pflanzen in Umlauf bringt.

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Was können Sie noch tun?

Nutzen Sie Ihre Macht als VerbraucherIn

Kaufen Sie keine Produkte, die als "gentechnisch verändert" gekennzeichnet sind. Kaufen Sie Milch, Fleisch und Eier von Tieren aus artgerechter Bio- oder Neulandhaltung. Nur so können Sie sicher sein, dass die Tiere keine Gentechnik im Trog hatten. Wir haben Einkaufstipps für Sie.

Nutzen Sie Ihre Macht als WählerIn

Machen Sie Ihren Bundestagsabgeordneten und PolitikerInnen Ihres Wahlkreises klar, dass Sie Agro-Gentechnik nicht wollen. Fordern Sie sie auf, Ihre Interessen zu vertreten.

Nutzen Sie Ihre Macht als StaatsbürgerIn

Informieren Sie sich über das Standortregister, ob bei Ihnen in der Nähe
Gentech-Pflanzen angebaut werden. Organisieren Sie mit Gleichgesinnten Proteste, um die Aussaat zu verhindern.

Nutzen Sie Ihre Macht als VerfechterIn einer gentechnikfreien Landwirtschaft

Gentechnikfreie Regionen

Überzeugen Sie Landwirte davon, gentechnikfreie Regionen zu gründen. Setzen Sie sich dafür ein, dass in den von Ihrer Gemeinde vergebenen Pachtverträgen der Gentech-Anbau verboten wird. Mehr Informationen finden Sie unter www.gentechnikfreie-regionen.de



Newsletter "Biodiversität"

Forscher mit Reagenzglas, Foto: www.bilderbox.com

Die Studie belegt: Das Hauptinteresse an der Gentechnik kommt aus der agrochemischen Industrie. Die Heilsversprechen der Gentechnik-Konzerne sind unrealistisch.

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