Für eine gentechnikfreie Landwirtschaft

Behandlung von Sojabohnen mit Spritzmittel, Foto: United Soybean Board / CC BY 2.0 / flickr.com

Die Versprechen, mit gentechnisch veränderten, patentierten Pflanzen höhere Erträge und weniger Chemie auf dem Acker zu haben oder gar den Hunger zu bekämpfen, haben sich nicht erfüllt. Stattdessen werden erheblich mehr Spritzmittel eingesetzt und die Entwicklung von Resistenzen bei Beikräutern und Insekten beschleunigt sich. Sogenannte "Nichtzielorganismen" werden gefährdet und die Artenvielfalt im Agrarraum wird weiter reduziert. Dabei lässt sich die Ausbreitung transgener Pflanzen nicht begrenzen und die Koexistenz mit anderen Anbausystemen nicht sichern. Schließlich gefährden sie auch die menschliche und tierische Gesundheit, denn neben den geplanten neuen Eigenschaften können unerwartete Effekte auftreten, die die Sicherheit der daraus hergestellten Produkte beeinträchtigen. Der vielfach zitierte wissenschaftliche Konsens bezüglich der Ungefährlichkeit transgener Pflanzen existiert nicht.

Bei den laufenden TTIP-Verhandlungen stehen geltende EU-Standards für das Zulassungsverfahren und die Kennzeichnungspflicht von Gentech-Produkten auf dem Spiel.

CETA werden wir verhindern!

CETA darf nicht beschlossen werden!

CETA, das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada, ist die Blaupause für TTIP! Schon in den nächsten Monaten soll das Abkommen verabschiedet werden. Senden Sie daher eine klare Botschaft an die Bundesregierung! Fordern Sie mit uns: CETA darf nicht beschlossen werden!

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Opt-Out: BUND warnt vor Gentechnik-Flickenteppich in Deutschland

Paragraphenzeichen, Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Die seit Ende März 2015 geltenden EU-Regeln für nationale Gentechnik-Anbauverbote (Opt-Out) sollen nun in deutsches Recht überführt werden. Das Bundesumweltministerium (BMUB) und die Bundesländer wollen bundesweite Verbote. Das federführende Landwirtschaftsministerium will die Verantwortung auf die Länder abwälzen.

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TTIP und Gentechnik

BUND-Protest gegen TTIP, Foto: Jörg Farys / BUND

In der EU werden so gut wie keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut. Mit dem Freihandelsabkommen TTIP ("Transatlantic Trade and Investment Partnership") könnte sich das schnell ändern. Unsere Erfolge der letzten Jahrzehnte im Umwelt- und Verbraucherschutz sind bedroht.

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Neue gentechnische Verfahren zur Pflanzen- und Tierzucht

Pflanze in einem Reagenzglas, Foto: Dean Calma / IAEA / CC BY-SA 2.0 / flickr.com

Gentechnik oder nicht? Das ist die Frage bei neuen gentechnischen Verfahren in der Landwirtschaft. Der Vorteil für die Industrie: Keine Risikoprüfung, keine Kennzeichnung. BUND, Greenpeace und andere Ver­bände bewerten die neuen Techniken und fordern: So hergestellte Pflanzen dürfen nicht vermarktet oder freigesetzt werden. Sie müssen gesetzlich reguliert werden.

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Pressemitteilung vom 17.3.2016 herunterladen...



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Jetzt gegen CETA protestieren!

Forscher mit Reagenzglas, Foto: www.bilderbox.com

Die Studie belegt: Das Haup­­tinteresse an der Gentechnik kommt aus der agroche­mischen Industrie. Die Heils­ver­sprechen der Gentech­nik-Konzerne sind unrealistisch.

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