Reaktionen auf die Aktion "Zukunft ohne Gift"

Giftige Quietscheenten. Foto: BUND

Unser Anliegen, Kinder vor Giften zu schützen, erzeugt auch in der Politik Aufmerksamkeit: Auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene haben verschiedenste Akteure auf sehr unterschiedliche Weisen reagiert.

Übrigens: Nach Veröffentlichung unserer Ergebnisse haben rund 100 weitere Kitas ihren Hausstaub eingeschickt.


Rathäuser in Bewegung: Kommunalpolitik für schadstoffarme Kitas

Von Hannover bis Offenburg haben Städte und Gemeinden aufgrund der BUND-Untersuchung reagiert und zum Teil umfangreiche Maßnahmen ergriffen:

display
  • Reaktionen von Städten und Gemeinden

Landespolitik gegen Gift

Die Berliner Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher (Die Linke) unterstützt die Forderung des BUND und wandte sich ihrerseits an die Bundesministerin Aigner, damit sie Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene initiiere.

display
  • Brief von Senatorin Lompscher an den BUND und an Bundesministerin Aigner

Das Brandenburger Ministerium will seine Gesundheitsämter über die erhöhten Phtalatgehalte in Kindertagesstätten informieren.

In Nordrhein-Westfalen reagierte die Landespolitik prompt: Nur einen Tag nach der Veröffentlichung unserer Untersuchungsergebnisse wandte sich die FDP-Landtagsfraktion an die Landesregierung, die wiederum veröffentlichte eine Presseerklärung und verfasste ein Schreiben an verschiedene kirchliche, kommunale und andere Kita-Träger...

display
  • Pressemitteilung der FDP Nordrhein-Westfalen
  • Pressemitteilung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen
  • Schreiben des Familienministeriums Nordrhein-Westfalen

In Rheinland-Pfalz ist sich die Landespolitik des Themas um die Gefahr durch Weichmacher in Kitas bewusst, da auch Kitas aus Rheinland-Pfalz betroffen sind.

display
  • Pressemitteilung von Umweltministerin Höfken und Familienministerin Alt

Kommentar und Empfehlung: Das Umweltbundesamt

Auch das Umweltbundesamt kommentierte die Veröffentlichung und verknüpfte damit eine konkrete Empfehlung:

display
  • Pressemitteilung des Umweltbundesamtes (UBA)
  • Musterbrief für eine Verbraucheranfrage

Parlamentarische Arbeit auf Bundesebene: Elvira Drobinski-Weiß, MdB

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Elvira Drobinski-Weiß wollte von der Bundesregierung wissen, was Sache ist: Sie stellte vier schriftliche Fragen an die zuständigen Ministerien.

display
  • "Wann wird die Bundesregierung verschärfte Schadstoff-Grenzwerte bzw. -Verbote für Spielzeuge einführen?"
  • "Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der vom BUND festgestellten Belastung von Kindertagesstätten mit Weichmachern? Ab welcher Konzentration von Phthalaten im Staub geht sie von einer möglichen gesundheitlichen Gefahr für Kinder aus?"
  • "Welche Maßnahmen wird die Bundesregierung ergreifen, um die Belastung von Kleinkindern und Erziehern in Kitas zu minimieren?"
Kindspielt im Kindergarten, Foto: www.istockphoto.com

Ihre Spende für eine Zukunft ohne Gift

Wer mit giftigen Chemikalien arbeitet, will seine Zusatzstoffe im Dunkeln lassen. Mit dem BUND bringen Sie Licht in die Sache: Als Mitglied und SpenderIn. Schon mit 10, 20, 50 oder jedem anderen Betrag leisten Sie einen wichtigen Beitrag.

Jetzt online spenden



Newsletter "Chemie"

Machen Sie mit und senden Sie eine E-Mail an Frau Aigner: "Kitas giftfrei machen!"

Ist Ihre Kita belastet?

Kinderschuhe in Regal mit Lupe. Foto: © Gerhard Wellmann / PIXELIO, Montage: BUND.
© Gerhard Wellmann / PIXELIO

Expertenmeinung

"Die hohe Belastung der Kitas mit Weichmachern ist inakzeptabel. Kleinkinder befinden sich noch in der Entwicklung und reagieren deshalb besonders empfindlich auf hormonelle Schadstoffe. Deshalb müssen im Umfeld von Kindern die Belastungen mit diesen Chemikalien schnellstens minimiert werden."

Prof. Dr. Ibrahim Chahoud, Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Charité Berlin

Suche