Bis Ende August 2011 haben sich bundesweit rund 200 Kitas an der Aktion beteiligt. Die BUND-Analysen zeigen: Kitas sind überdurchschnittlich hoch mit hormonellen Schadstoffen belastet. Im Hausstaub aller Einrichtungen wurden Phthalate (Weichmacher) nachgewiesen – teilweise in sehr hohen Konzentrationen. Die gefundenen Weichmacher greifen in das Hormonsystem ein und stehen u.a. im Verdacht, Unfruchtbarkeit hervorzurufen. Kleinkinder sind durch diese Stoffe besonders gefährdet, da das Hormonsystem die körperliche Entwicklung steuert.
Als Quelle für die Belastung kommen in erster Linie Einrichtungsgegenstände aus Weich-PVC in Frage. Der BUND fordert daher von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, die Verwendung der gefundenen Phthalate in Produkten, die im Umfeld von Kindern eingesetzt werden, zu verbieten. Hierzu zählen z.B. PVC-Bodenbeläge, Vinyltapeten, Turnmatten, Matratzenbezüge, Sportbälle, Möbel mit Kunstlederbezügen und Spielzeuge aus Weichkunststoff. Hier geht's direkt zur Aktion "Zukunft ohne Gift"
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