Bürgermeister gegen Gift

Zahlreiche Kommunen setzen sich für eine schadstofffreie Umgebung der Kleinsten ein. Für einen wirksamen Schutz gegen Gifte fordern sie ein stärkeres Engagement der Bundesregierung und unterstützen die BUND-Aktion "Zukunft ohne Gift".
 

Dr. Daniel Rapp, Oberbürgermeister Ravensburg

Dr. Daniel Rapp (CDU), Ravensburg
"Die Stadt Ravensburg legt bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen großen Wert auf die Qualität der Materialien. So wird bereits seit 20 Jahren auf den Einbau kostengünstigerer PVC-Böden in Kindertagesstätten verzichtet. Damit legen wir den Grundstein für eine 'Zukunft ohne Gift' für unsere Kinder".

Portrait von Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister von Bonn

Jürgen Nimptsch (SPD), Bonn
"Die Bundesstadt Bonn setzt sich seit Jahren für Kindergärten und Schulen ein, in denen Kinder unbesorgt spielen und lernen können. Bei der Beschaffung von Einrichtungsgegenständen und bei Neubauten oder größeren Umbaumaßnahmen werden strenge Maßstäbe für eine möglichst schadstofffreie Umgebung angelegt. Vor diesem Hintergrund schließe ich mich gerne Ihrer Aktion 'Zukunft ohne Gift' an."

Dieter Salomon, Oberbürgermeister von Freiburg

Dieter Salomon (Bündnis 90/Die Grünen), Freiburg
"Die Gesundheit von Kindern hat in Freiburg eine hohe Priorität. Die Stadt hat bereits im Jahr 1996 durch ein Verbot der Verwendung von PVC-Baustoffen (z. B. Elektrokabel, Fensterrahmen, PVC-Bodenbeläge und Mobiliar) reagiert. Um sicherzustellen, dass Kinder in unserer Gesellschaft gesund aufwachsen können, muß auch die Bundesregierung aktiv werden. Insoweit begrüße ich ausdrücklich die Initiative des BUND "Zukunft ohne Gift" und werde mich als Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetages an der geplanten Resolution an die Bundesministerin für Verbraucherschutz beteiligen."

Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen

Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), Tübingen 
"Die Universitätsstadt Tübingen verzichtet seit vielen Jahren weitgehend auf PVC in Bodenbelägen und bei Einrichtungsgegenständen. Wir unterstützen deshalb die BUND-Aktion 'Zukunft ohne Gift'. Auch Verbraucherschutzministerin Aigner muss handeln und Kinder vor Schadstoffen in Alltagsprodukten schützen."

Markus Lewe, Oberbürgermeister von Münster

Markus Lewe (CDU), Münster
"Der Gesundheitsschutz, insbesondere von Kindern, liegt uns sehr am Herzen. Gerne und mit Nachdruck unterstützen wir deshalb die Initiative 'Zukunft ohne Gift.' Die Stadt Münster verzichtet bereits seit Mitte der 90er Jahre auf die Verwendung PVC-haltiger Baustoffe, soweit gleichwertige Ersatzbaustoffe zur Verfügung stehen. Ebenso wird bei der Erstbeschaffung von Mobiliar auf umweltfreundliche Produkte geachtet."

Stephan Weil, OB der Stadt Hannover

Stephan Weil (SPD), Hannover
"Seit etlichen Jahren unternehmen wir in Hannover einiges, um potentielle Belastungen durch Schadstoffe zu verhindern: In kommunalen Gebäuden gibt es bereits seit 1989 ein PVC-Verbot. Bei Renovierung oder Neubau in Kitas und Schulen werden grundsätzlich PVC-freie Materialien verwendet. Auch bei Anmietungen von städtischen Kitas wird bereits seit 2001 unter Berücksichtigung des PVC-Verbots darauf geachtet, dass keine entsprechenden Fußböden bzw. Vinyltapeten eingebaut werden. Für die städtischen Kitas und Schulen gilt, dass für die zentral angeschafften Spiel- und Sportmaterialien Unbedenklichkeitszertifikate vorliegen. Die Nutzer der Kindertagesstätten sind durch eine Information auf die Bedeutung von Weichmachern, insbesondere in Spielzeugen, hingewiesen worden."

Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

Burkhard Jung (SPD), Leipzig
"In Leipzig messen wir der Betreuung und dem Schutz der Kinder eine hohe Bedeutung bei. Deshalb unterstütze ich die Forderung des BUND an Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, gesundheitsschädliche Stoffe im Umfeld von Kindern zu verbieten."

 

Horst Frank, OB der Stadt Konstanz

Horst Frank (Bündnis 90/Die Grünen), Konstanz
"Die Kindergesundheit ist uns ein großes Anliegen, die Stadt Konstanz bemüht sich bereits seit Mitte der 90er Jahren um schadstofffreie Kindergärten und Schulen. Auch die Bundesregierung muss aktiv werden und gesundheitsgefährdende Schadstoffe aus Produkten, mit denen Kinder in Kontakt kommen, verbannen. Ich unterstütze deshalb die die Aktion "Zukunft ohne Gift" des BUND."

Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg

Dr. Eckart Würzner (parteilos), Heidelberg
"Ich danke dem BUND für seine Initiative "Zukunft ohne Gift", die sich für das wichtige Thema Kindergesundheit stark macht. In Heidelberg lassen wir seit 15 Jahren Kindertagesstätten und Schulen auf Innenraumschadstoffe analysieren, denn wir wollen, dass Kinder gesund aufwachsen können. Auch die Bundesregierung muss aktiv werden und Schadstoffe in Produkten, mit denen Kinder in Kontakt kommen, verbieten."

 

 

 



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Kinderschuhe in Regal mit Lupe. Foto: © Gerhard Wellmann / PIXELIO, Montage: BUND.
© Gerhard Wellmann / PIXELIO
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