Die Glyphosat-20-Sekunden-Information – Stichpunkte für Eilige

  • Glyphosat ist das in Deutschland und der Welt am häufigsten eingesetzte Pflanzengift; es wird auf 40 Prozent der deutschen Ackerfläche eingesetzt.
  • Es ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen und es zerstört die biologische Vielfalt.
  • 70 Prozent der Deutschen sind für ein Verbot von Glyphosat, bei über 70 Prozent lässt es sich im Urin nachweisen.
  • Die EU-Pestizidgesetzgebung und das Zulassungsverfahren von Glyphosat sind auf die Bedürfnisse der Hersteller zugeschnitten.
  • Die Chemieindustrie ist der drittgrößte Industriezweig Deutschlands.
  • Deutsche Behörden lassen die notwendige kritische Distanz zu den Pestizidherstellern vermissen.
  • Glyphosat muss verboten werden!

Jetzt ausführlichere Informationen zu Glyphosat in den Glyphosat-FAQs lesen.

Petition: Gemeinsam gegen Glyphosat

Gemeinsam gegen Glyphosat

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) muss dafür sorgen, dass die EU-Kommission das Pflanzengift Glyphosat endlich verbietet. Deutschland muss in Brüssel mit "Nein" stimmen. Schreiben Sie ihm jetzt!

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Ständig grüßt das Murmeltier: EU will Glyphosat-Zulassung erneut verlängern

Glyphosat ist wie das Murmeltier. Foto: istock/IPGGutenbergUKLtd

Am 6. Juni steht Glyphosat wieder auf der Tagesordnung in Brüssel. Die EU-Kommission hat anscheinend verstanden, dass sie keine Mehrheit für das Pflanzengift zusammen bekommt. Die Konsquenzen, die sie daraus zieht, sind jedoch skandalös. Sie unternimmt alles, damit Glyphosat weiterhin auf dem Markt bleiben kann. Anders kann man ihren neuesten Winkelzug nicht erklären

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Zur Glyphosat-Bewertung des JMPR

BUND-Expertin Heike Moldenhauer, Foto: Jörg Farys/BUND

Die Veröffentlichung der WHO-Pestizidexperten (JMPR) zeigt, dass sich bei der Frage nach der Unbedenk­lichkeit von Glyphosat weiterhin zwei Meinungen gegenüberstehen. Die JMPR-Bewertung steht im klaren Widerspruch zum Urteil der Internationalen Krebs­forschungsagentur der WHO (IARC). Einen genaueren Einblick gibt BUND-Expertin Heike Moldenhauer.

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SPD sagt "Nein" zu Glyphosat – Minister Schmidt muss folgen!

Protest gegen Glyphosat vor dem Bundestag. Foto: Jörg Farys/BUND

Wenige Tage vor der Entscheidung über die EU-weite Wiederzulassung von Glyphosat hat Umweltministerin Barbara Hendricks verkündet, dass alle SPD-geführten Ministerien der Wiederzulassung nicht zustimmen. Der BUND erwartet, dass Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sich dem Votum anschließt und die Wiederzulassung nächste Woche in Brüssel ablehnt.

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500 Jahre Reinheitsgebot – 40 Jahre Glyphosat

Protest gegen Glyphosat im Bier. Foto: Christoph Stache/BUND

Anlässlich des Festaktes zu 500 Jahren Reinheitsgebot haben wir die Politiker-Präsenz in Ingolstadt genutzt, um ein Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat zu fordern. Das von der Weltgesundheitsorganisation WHO als "wahrscheinlich krebserregend" eingestufte Totalherbizid Glyphosat wurde inzwischen in vielen Lebensmitteln nachgewiesen, unter anderem in Bier.

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Erfolg: EU-Kommission verschiebt Abstimmung über Glyphosat

Demonstration gegen Glyphosat; Foto: Jörg Farys

Die EU-Kommission hat über die Glyphosat-Wieder­zulassung bisher nicht abstimmen lassen – weil sie keine Mehrheit für weitere 15 Jahre Roundup und Co. bekommen hätte. Ein schöner Erfolg für uns Glyphosat-Kritiker*innen! Der Kampf ist aber noch nicht gewonnen – helfen Sie uns dabei, die Bundesregierung zu überzeugen: Glyhosat muss endgültig verboten werden! Zur Glyphosat-Aktion

EU-Kommission versucht, Glyphosat bei Wiederzulassung reinzuwaschen

Glyphosateinsatz auf Feld; Foto: Chafer Machinery / CC BY 2.0 / flickr.com

Als "wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen" von der WHO eingestuft, die "Gefährdung für die Umwelt" selbst von der EFSA anerkannt. Aber nichts davon zu finden in der Entscheidungsvorlage der EU-Komission. So steht der Wiederzulassung von Glyphosat fast nichts mehr im Weg. Deutschland muss darauf bestehen, dass die Umweltgefahren wieder in die Vorlage aufgenommen werden. Weiterlesen

Untersuchungen des Umweltbundesamtes bestätigen BUND-Untersuchung

Frau mit Mundschutz, die Mais in der Hand hält; Foto: keithferrisphoto / istockphoto.com

Bereits 2013 konnte der BUND Glyphosat im Urin europaweit getesteter Personen nachweisen. Eine Studie des Umweltbundesamtes beweist nun erneut den Zusammenhang zwischen Glyphosat-Einsatz in der Landwirtschaft und der Belastung des Menschen. So konnte im Februar 2016 bei bis zu 60 Prozent der Deutschen das Pestizid im Körper nachgewiesen werden. Weiterlesen

Glyphosat schädigt Regenwürmer – Behörden spielen die Gefahr herunter

Regenwurm auf der Hand; Foto: Michael Wallraf / pitopia.de

Eine Studie der österreichischen Universität für Bodenkultur (BOKU) hat herausgefunden, dass glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel die Aktivität und Fortpflanzung von Regenwürmern gravierend beeinträchtigen. Brisant dabei ist: Die Zulassungs­behörden behaupten das Gegenteil. Denn sie ziehen auch in dieser Frage zur Risiko­abschätzung vor allem Industriestudien heran. Weiterlesen

BUND-Analyse: Behörden folgen Risikobewertung durch die Industrie

Das Bundesinstitut für Risiko-bewertung (BfR) in Berlin; Foto: BfR / CC BY-SA 3.0

Wie kommt es, dass die WHO Glyphosat als "wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen" einstuft, das für die gesundheitliche Bewertung des Wirkstoffes in der EU zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) jedoch Unbedenklichkeit attestiert? Ein Grund ist: Die Behörde folgt in ihrer Einschätzung eng der Pestizidindustrie, wie eine neue BUND-Analyse aufdeckt. Weiterlesen

BUND-Untersuchung weist Glyphosat im Urin des Menschen nach

Adbusting bei Glyphosat-Plakat

Der BUND hat im Juni 2013 die Ergebnisse einer europaweiten Untersuchung zu Glyphosat-Rückständen in Menschen veröffentlicht. Bei den Stichproben wurde der Wirkstoff im Urin von Großstädtern aus 18 europäischen Staaten nachgewiesen. 70 Prozent aller Proben in Deutschland sind belastet. Weiterlesen



Fragen und Antworten zu Glyphosat

Studien zu Glyphosat

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