Gift stoppen! Informieren Sie sich über gefährliche Chemikalien in Produkten

Titelbild Flyer "Wieviel Chemie kaufen wir euch ab?" Mann mit Tüte auf dem Kopf mit der Aufschrift "Vorsicht Mogelpackung". Foto: photocase.com/chriskuddl

Giftige Chemikalien sind in vielen Alltagsprodukten versteckt und stehen in Zusammenhang mit verschiedenen Krankheiten wie Allergien, Asthma, Lernschwäche, Diabetes, Krebs, Endometriose, Parkinson und Unfruchtbarkeit.

Nun gibt es endlich die Möglichkeit zu erfahren, in welchen Produkten sich gefährliche Stoffe befinden. Unternehmen müssen Ihnen auf Anfrage Auskunft darüber geben. Das Auskunftsrecht im europäischen Chemikaliengesetz REACH machts möglich. So können Sie Produkte mit gefährlichen Chemikalien erkennen und vermeiden.

Es liegt in Ihrer Hand, von Ihrem Recht Gebrauch zu machen!

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Deutsche Handelsketten verstoßen gegen Auskunftsrecht

Einkaufswagen in Hand mit Fragezeichen, Foto: www.sxc.hu, Montage: BUND

Die europäische Chemikalienverordnung REACH verpflichtet Händler, Verbrauchern auf Anfrage in einem Produkt enthaltene Schadstoffe zu nennen. BUND-Recherchen haben ergeben, dass vielfach die Auskünfte verweigert oder keine wahrheits­gemäßen Angaben gemacht werden. Lediglich sieben der 24 angefragten Unternehmen kamen ihren gesetzlichen Pflichten korrekt nach.

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Gefährliche Lieblinge – Hormoncocktail im Spielzeug

Immer wieder lassen Untersuchungen zur Chemikalienbelastung von Spielsachen und kindernahen Produkten aufschrecken: Teddy, Schnuller & Co. sind häufig hoch mit die Gesundheit gefährdenden Schadstoffen belastet. Das ist beunruhigend, denn gerade Kinder sind besonders sensibel. Der BUND klärt in seiner neuen Broschüre "Gefährliche Lieblinge – Hormoncocktail in Plüsch und Plastik macht Kinder krank" darüber auf, bei welchen Spielsachen besondere Vorsicht geboten ist und gibt konkrete Verbrauchertipps.

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