Dauergifte in der Nahrungskette

Kleines Mädchen mit Hühnerkeule, Foto: www.sxc.hu
Besonders über tierische Nahrung wie zum Beispiel eine Hühnerkeule nehmen wir Menschen giftige Chemikalien auf.

Mit jedem Glied der Nahrungskette nimmt die Konzentration der Chemikalien zu. Damit haben die Lebewesen am Ende der Nahrungskette die schlechtesten Karten: Eine Schnecke frisst gespritzten Salat, Drosseln fressen Schnecken, ein Wanderfalke ernährt sich u.a. von Drosseln. Im Wanderfalken konzentrieren sich alle  Chemikalien der Nahrungskette. Durch den massiven Einsatz des Insektizids DDT stand der Wanderfalke in Deutschland in den 70er Jahren vor dem Aussterben. Erst nach dem Verbot von DDT erholten sich die Bestände wieder.

Auch für Menschen ist die Anreichung von Chemikalien in der Nahrungskette ein ernstes Problem: Täglich nehmen wir über Lebensmittel aus konventionellem Anbau – z.B. Milch, Fleisch, Eier, Fisch – Chemikalien auf, die sich in den Tieren angesammelt haben. Die Chemikalien können sich in unserem Fettgewebe anreichern. Mütter geben sie dann durch das Stillen an ihre Kinder weiter. Dies ist besonders fatal, weil Muttermilch gleichzeitig die erste und wichtigste Nahrung für einen Säugling und eine wesentliche Voraussetzung für seine gesunde Entwicklung ist. 

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Titelbild BUND-Studie zur Muttermilch

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