Auch der Mensch ist von den Folgen der steigenden Temperaturen, der veränderten Niederschläge und der gehäuft auftretenden Extremwetterereignisse betroffen. In Deutschland wird zukünftig die Landwirtschaft und damit die Versorgung mit Nahrungsmitteln unter den Veränderungen leiden – in anderen Ländern der Erde bereits heute Realität.
Zudem nimmt die Gefahr von Infektionskrankheiten zu. Viele Krankheitsüberträger sind von Klimafaktoren wie Temperatur und Feuchtigkeit abhängig. Erhöhte Temperaturen verbessern ihre Lebensbedingungen und ermöglichen eine weitere räumliche Ausbreitung. Tropenkrankheiten wie Malaria werden sich unter Umständen in Nordeuropa wieder "etablieren". Durch die milden Winter treten vermehrt Fälle von Borreliose und Hirnhautentzündung (FSME) auf, die durch Zecken übertragen werden.
Der BUND setzt sich deswegen für einen effektiven Klima- und Naturschutz ein, um die Folgen des Klimawandels für Mensch, Tier und Pflanze zu minimieren.
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