Auf internationaler Ebene existieren noch keine konkreten Post-2010-Ziele. Auf der kommenden Vertragsstaatenkonferenz in Nagoya (COP 10) müssen diese dringend verabschiedet werden. Es ist überaus wichtig, an ehrgeizigen Zielen zum Schutz der biologischen Vielfalt auf internationaler Ebene festzuhalten.
Das nicht erfüllte 2010-Ziel, den Artenschwund signifikant zu reduzieren bzw. zu stoppen, sollte auch weiterhin das Hauptanliegen bleiben. Die direkten und indirekten Verursacher des Verlusts der biologischen Vielfalt sollen benannt werden, und die aktuellen Herausforderungen im Rahmen des globalen Klimawandels und der Wirtschaftskrise müssen Beachtung finden.
Der neue Plan sollte ein kurzes und konzentriertes Dokument sein und mittelfristige (2020) sowie langfristige (2050) Ziele enthalten. Zusätzliche Finanzmittel müssen mobilisiert und der Sachverhalt des Artenschwundes noch besser kommuniziert werden.
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